Synthetische Biologie

Allensbach/Leopoldina-Studie: Die Synthetische Biologie in der öffentlichen Meinungsbildung

Die öffentliche Meinung spielt für die Offenheit einer Gesellschaft gegenüber neuen Forschungsbereichen und Technologien eine herausragende Rolle. Vor allem gilt das für vergleichsweise junge Wissenschaftsgebiete wie die Synthetische Biologie. Das Institut für Demoskopie (IfD) Allensbach – Gesellschaft zum Studium der öffentlichen Meinung mbH – und die Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina e.V.

Was kann und sollte die Synthetische Biologie?

Die alte Frage nach dem Leben scheint von der Synthetischen Biologie neu aufgerollt zu werden, indem sie sich daran macht, es herzustellen. Doch wie weit reichen die neuen Erkenntnisse dieser Forschung wirklich? Und wo stellen sich ethische Bedenken ein? In seinem SZ-Artikel beschäftigt sich Jörg Hacker mit der Frage, wie uns die Synthetische Biologie im Verständnis des Lebens weiter bringen kann - und wo ethische Grenzen zu ziehen sind.

Künstliche Biomoleküle vom Band

In der Fraunhofer-Systemforschung »Zellfreie Bioproduktion«forscht man an Produktionsverfahren, die biologische Stoffwechselprozesse nachbilden. Anders als bisherige Herstellungsmethoden nutzen sie biochemische und molekularbiologische Prozesse außerhalb und unabhängig von Zellen oder Mikroorganismen. Durch dieses Verfahren entstehen hochreine Proteine, so dass die kostenintensive Proteinaufreinigung herkömmlicher Produktionsverfahren ersetzt werden könnte.

"Spielen Sie Gott?" - Craig Venter im Interview mit der FAZ

Craig Venter hat ein synthetisches Chromosom hergestellt und in einer Zelle gestartet. Im Interview mit der FAZ spricht er darüber, wie dieser wissenschaftliche Erfolg seine Sicht auf das Leben verändert hat dass er nun noch mehr über die Dynamik alles Lebendigen staunt. Die immer wieder gestellte Frage, ob er und sein Team "Gott spielen", verneint er explizit: Dieses Klischee tauche immer auf, sobald es in der Wissenschaft oder in der Medizin etwas Neues gibt.

Craig Venter und die synthetische Zelle: Wie baue ich ein Genom?

Auf Scienceblogs beleuchtet der Biologe Alexander Knoll die Hintergründe und Grundlagen der viel diskutierten Forschung von Craig Venter: Wie baue ich ein Genom und wie bekomme ich es in eine Zelle?

Vatikan begrüßt Schaffung eines künstlichen Bakteriums durch Craig Venter

Wie berichtet ist es dem US-Biochemiker Craig Venter und seinem Team gelungen, im Labor hergestelltes künstliches Erbgut in einen Einzeller einzupflanzen und so ein künstliches Bakterium zu erzeugen. Der Vatikan äußert sich hierzu positiv: Der Durchbruch in der Gentechnik sei ein "sehr schöner Erfolg", sagte der Präsident der Päpstlichen Wissenschaftsakademie, Nicola Cabibbo, der Tageszeitung "La Repubblica".

Craig Venter: Erste synthetische Zelle hergestellt

Dem Forscherteam rund um den Biochemiker Craig Venter ist ein lange angekündigter Durchbruch gelungen: Mit künstlichem Erbgut hat das Team ein Bakterium zum Leben erweckt. Die Zelle hat eine völlig künstliche Erbsubstanz, die aus vier verschiedenen Chemikalien nach Informationen aus dem Computer hergestellt wurde.

Öffentliche Abendveranstaltung des Deutschen Ethikrates zum Thema Synthetische Biologie

"Synthetische Biologie: Leben aus dem Baukasten?" ist das Thema einer öffentlichen  Abendveranstaltung des Deutschen Ethikrates am Mittwoch, 24. Februar 2010, um 18 Uhr in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Naturwissenschaftliche, philosophische und theologische Aspekte des Eingriffes in die Baupläne des Lebens sollen diskutiert werden.

Craig Venter über künstliches Leben

Craig Venter in einem Interview zur synthetischen Biologie. Sein Projekt ist es, mittels synthetisierter Chromosomen neue Organismen zu schaffen. So soll die Produktion von Biotreibstoffen aus Algen gelingen.

Ein Kommentar von Jörg Hacker über Synthetische Biologie: "Für Fragen ist es nie zu früh"

Die Synthetische Biologie ist ein neues Feld – doch schon jetzt sollten ihre Chancen und Risiken öffentlich diskutiert werden, so Prof. Dr. Jörg Hinrich Hacker in einem Kommentar in "forschung - Das Magazin der Deutschen Forschungsgemeinschaft".

 
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