Umwelt – Ernährung – Landwirtschaft

Bekämpfung des Welthungers durch Grüne Gentechnik kontrovers diskutiert

Forschungen zur Herstellung einer transgenen Reissorte mit Ertragssteigerung bei geringerem Ressourceneinsatz wecken Hoffnungen auf Bekämpfung des Welthungers durch Grüne Gentechnik. Kritiker sehen in der Grünen Gentechnik allenfalls eine Beitrag zur Verbesserung der Welternährungssituation zusammen mit konventionellen Zuchtmethoden oder Methoden aus dem Öko-Landbau.

Regenwald soll Ölpalmen weichen

Palmöl dient zur Energiegewinnung aus Biomasse. In Europa werden bereits Heizkraftwerke damit betrieben. Zum wirtschaftlich lohnenden Anbau von Ölpalmen soll Regenwald im Amazonasgebiet gerodet werden. In Brasilien werden Änderungen des Waldschutzgesetzes vorangetrieben. Niedrige Landpreise wecken das Interesse von Investoren aus Malaysia. Palmölplantagen werden zu ökologischen Wüsten, die Emission von Kohlendioxid steigt im Vergleich zum Regenwald.

CO2-Reduzierung: China nennt erstmals konkrete Ziele

China verweigerte bislang die Zustimmung zu verbindlichen Vorgaben zur Reduzierung des Treibhausgasausstoßes. Nun nennt der größte Treibhausgasproduzent der Welt erstmals konkrete Klimaschutzziele. Ein staatliches Expertengremium gab bekannt, dass die CO2-Emissionen im Jahr 2030 ihr Maximum erreichen sollen - und weist ausdrücklich darauf hin, dass es die westlichen Industrieländer sind, die die derzeitige Situation verursacht haben.

Weltwasserwoche: Grundwassermangel in Indien

Neueste Messung zeigen, dass das Grundwasser im Nordwesten Indiens bald versiegen könnte. Der drohende Mangel, so die Forscher, habe dabei weder mit der Klimaerwärmung noch mit dem Niederschlag zu tun, die Ursache ist vielmehr der enorme Wasserverbrauch der Menschen.

Weltwasserwoche: WWF und Unicef warnen vor Krise

WWF und Unicef warnen vor den drohenden Konsequenzen, die der Wassermangel vor allem für die armen Länder haben wird und fordern zugleich größere Anstrengung auch auf lokaler Ebene.

Wissenschaftsdiplomatin Nina Fedoroff setzt sich im Auftrag der US-Außenministerin für die weltweite Verbreitung der Gentechnik ein. Ein Interview

Die Molekularbiologin Nina Fedoroff sieht wissenschaftlich keine Fakten gegen den Einsatz grüner Gentechnik, sondern eine Antwort auf die Krise der Welternährung. In einem Interview bezieht sie Stellung.

Test transgener Maispflanzen durch Max-Planck-Wissenschaftler zeigt erfolgreiche Abwehr des Maiswurzelbohrers

Max-Planck-Wissenschaftler haben zusammen mit Wissenschaftlern der Universität Neuchâtel (Schweiz), der TU München und dem United States Department of Agriculture der Universität Missouri transgene Maispflanzen getestet, die durch den Lockstoff Caryophyllen Nematoden als natürliche Feinde der Maiswurzelbohrerraupen anlocken. Schädlingszahl und Wurzelschäden wurden bei diesen Planzen deutlich reduziert, vergleichbar wie nach Einsatz synthetischer Insektizide.

Erde 3.0 - Themenschwerpunkt von "Zeit Online"

Seit geraumer Zeit widmet sich der Themenschwerpunkt "Erde 3.0" von "Zeit Online" der Frage, wie unser Leben zukünftig gestaltet sein könnte: Führt uns das Konzept der Nachhaltigkeit aus der Krise? Wie kann man sein Geld korrekt investieren? Inwieweit werden technische Innovationen unseren Alltag verändern?

Video über Symposium "Grüne Gentechnik" der Bayerischen Staaatsregierung vom 20. 07. 09

Das Symposium der Bayerischen Staatsregierung hat einen interdisziplinären Dialog über Grüne Gentechnik eröffnet. Ein Video dokumentiert diese Veranstaltung.

"Aktionstag Klimaschutz": Präsentation des Projektes "Energie aus Biomasse in Bayern"

Im Rahmen der Bayerischen Klimawoche 2009 organisierte das Kompetenzzentrum für Nachwachsende Rohstoffe in Straubing einen Aktionstag "Klimaschutz", an dem auch das vom Institut TTN und dem TFZ Straubing gemeinsam durchgeführten Projekt "Energie aus Biomasse in Bayern" präsentiert wurde. Zum Abschlussbericht des Experten-Delphis.

 
Inhalt abgleichen