Umwelt – Ernährung – Landwirtschaft

Nachhaltige Nutzung von Holz dient dem Klimaschutz

Die nachaltige Nutzung von Wäldern birgt ein Potential für den Klimaschutz. Der CO2 - Ausstoß lässt sich in Deutschland durch kluge Forstwirtschaft um 24 Millionen Tonnen senken.

China ist bedeutender Importeur gentechnisch veränderter Organismen

Laut eines aktuellen Berichts des Landwirtschaftsministeriums der Vereinigten Staaten steigt die Bedeutung Chinas als Importeur von Gentechnisch veränderten Organismen (GVO). Beim Anbau liegt China derzeit auf Nummer sechs, nach den Vereinigten Staaten, Argentinien, Brasilien, Indien und Kanada.

Landwirtschaftliche Ertragssteigerungen durch moderates Wassermanagement

Deutsche und Schwedische Forscher des Potsdam Institute for Climate Impact Research untersuchten in einer Modell-Studie Möglichkeiten, die Versorgungslücke bei Wasser in der Landwirtschaft in vielen Regionen der Welt zu dezimieren. Durch moderates Wassermanagement gehen die Forscher von einer Ertragssteigerung von mehr als 20 Prozent aus.

Landesbischöfin Käsmann: Kirche hat Vorbehalte gegen Grüne Gentechnik

Im Rahmen der Sendereihe "12 Orte - 12 Gespräche" der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannover diskutierte die Landesbischöfin Margot Käsmann mit dem Agrarbiologen und Saatzüchter Andreas J. Büchting zum Themenfeld "Grüne Gentechnik". Käsmann rief zu einem bewussten Umgang mit Lebensmitteln auf und betonte ihre Vorbehalte bezüglich der Risiken gentechnisch veränderter Pflanzen.

Bevölkerungswachstum als Klimaproblem

Die bereits im "Club of Rome" thematisierte "Bevölkerungsexplosion" gelangt als "Klimaproblem" wieder ins öffentliche Bewusstsein.

Gentechnisch veränderter Leinsamen nachgewiesen

Leinsamen-Proben aus konventioneller Produktion enthalten in erheblichem Umfang gentechnisch veränderten Leinsamen. Zu diesem Ergebnis führten umfangreiche Untersuchungen der CVUA (Chemische und Veterinärsuntersuchungsämter) Freiburg. Gentechnisch veränderte Leinsamen ist in der EU nicht zugelassen.

Michael Braungart: Unser Umweltschutzgedanke basiert auf falschen Grundannahmen

Michael Braungart, Verfahrenstechniker und Chemiker mit Professur an der Universität Lüneburg und der Erasmus-Universität Rotterdam, ließ auf dem 53. Weltkongress der International Federation for Housing and Planning (IFHP) in Berlin mit kontroversen Thesen aufhorchen: Unser Verständnis von Umweltschutz ist aus einem post-religiösen Angst- und Schuldkomplex gespeist und beinhaltet daher von vornherein falsche Grundannahmen, die einem effektiven Umweltschutz im Wege stehen.

Künstliche Bäume gegen CO2?

Eine britische Forschergruppe schlägt vor, mit Hilfe von künstlichen Bäumen CO2 aus der Atmosphäre zu filtern. Derartige Kohlendioxid-Fänger könnten beispielsweise entlang von Autobahnen ihren Dienst tun.

Biokraftstoff aus Wassermelonen

Eine US-amerikanische Forschergruppe hat eine Methode entwickelt, wie man aus Wassermelonen Kraftstoff gewinnt. In den Vereinigten Staaten werden jährlich ca. 20% der Melonenernte aufgrund Makeln an der Oberfläche oder in der Form aussortiert. Diesen Abfall, so Wayne Fish und seine Kollegen, könne man für die Energieerzeugung nutzen.

Neues Siegel zur Lebensmittelkennzeichnung "Ohne Gentechnik" nicht eindeutig

Neues Logo "Ohne Gentechnik" zur Kennzeichnung gentechnikfreier Lebensmittel kommt kaum zum Einsatz. Das Logo impliziert Ausnahmeregelungen: gentechnisch verändertes Futter darf nur in einem bestimmten Zeitraum vor der Schlachtung nicht verwendet werden, Futtermittelzusätze und Arzneien aus gentechnisch veränderten Mikoorganismen sind erlaubt. Verbraucher verbinden jedoch mit dem Label einen gentechnikfreien Produktionsprozess. Kritiker bezeichnen das Logo als "Verbrauchertäuschung".

 
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