Umwelt – Ernährung – Landwirtschaft

Der ISAAA-Report 2010 über den Status des globalen Anbau von GVO-Pflanzen ist erschienen

Der neue ISAAA-Report für das Jahr 2010 ist erschienen. In dem Bericht wird die Entwicklung des Anbaus gentechnisch veränderter Nutzpflanzen dargestellt. Seit 1996 werden gv-Pflanzen kommerziell angebaut und seit diesem Jahr werden weltweit mehr als 1 Mrd. Hektar bepflanzt.

Rückblick auf die BMBF-TTN-Klausurwoche "Grüne Gentechnik - Zwischen Forschungsfreiheit und Anwendungsrisiko"

Das Institut TTN veranstaltete vom 21. - 26. Februar 2011 eine durch das BMBF geförderte wissenschaftliche Klausurwoche zum Thema: "Grüne Gentechnik: Zwischen Forschungsfreiheit und Anwendungsrisiko“ auf Gut Schönwag. Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler waren eingeladen, sich mit dem gesellschaftlichen Wert der Forschungsfreiheit strukturiert auseinanderzusetzen und sich im interdisziplinären Diskurs über die normativen Grundlagen der Forschungsfreiheit auszutauschen und ihren Wert zu begründen.

Ein neues Modell für die Konfliktmoderation um Grüne Gentechnik?

Gute Nachrichten aus dem Elsass! Hier ist es offensichtlich gelungen, mithilfe eines interaktiven Verfahrens zur Technikfolgenabschätzung (TA), Befürworter und Kritiker des Einsatzes von Grüner Gentechnik im Weinbau während der Freilandforschung an einen Tisch zu bekommen. Dass ein derartiger interaktiver - nicht:partizipativer!

Nachhaltigkeitsbericht "The Future of Food and Farming" erschienen

400 Experten aus 35 Ländern waren am Verfassen der Studie "The Future of Food and Farming" beteiligt. Der wissenschaftlichen Chefberater der britischen Regierung, Sir John Beddington, hat den Report vergangene Woche vorgestellt. In den Fokus gelangen nicht nur die Nahrungsproduktion und die Umweltprobleme, sondern Energiefragen oder wichtige Aufgaben der Forschung und Bildung.

Biomasseanlage in Vösendorf: Breite Ablehnung

Die EVN (Energie Versorgung Niederösterreich) plant den Bau eines Biomassekraftwerks in Vösendorf und ist durch den vehementen Widerstand der Bevölkerung überrascht.

Schweizer Studie: Gentechnisch verändert Mais hat keinen negativen Einfluss auf Bodenfruchtbarkeit

Eine Studie des Forschungsinstituts für Biolandbau (FiBL) in Frick in der Schweiz hat gezeigt, dass Bt-Mais keinen negativen Einfluss auf die Bodenfruchtbarkeit hat. Während mancher Nationalrat wie Lieni Füglistaller, Präsident der zuständigen nationalrätlichen Wissenschaftskommission WBK, darauf hinweist, dass diese Resultate Auswirkungen auf die Diskussionen über eine Verlängerung des Moratoriums haben werde, zeigt sich die gentechkritische Schweizerische Arbeitsgruppe Gentechnologie (SAG) skeptisch.

Dramatischer Rückgang der Fischbestände

Wie aus dem am Montag vorlgelegten UN-Weltfischereibericht hervorgeht, ist die Situation der Fischbestände in den Weltmeeren so besorgniserregend wie noch nie. Schon jetzt stammt bereits die Hälfte der von Verbauchern konsumierten Fische aus Aquakulturen. Diese Tendenz wird vom WWF aufgrund möglicher Umweltbelastungen kritisch bewertet.

Gates Foundation fördert Landwirtschaft in Ghana: Technik oder Tradition?

Die Gates-Foundation des Softwaremilliardärs Bill Gates will mit hohen Investitionen die Landwirtschaft in Ghana erneuern. Kritiker werfen ihm dabei Technikfixierung vor. Der Konflikt erinnert damit an ein Spannungsfeld, das Diskussionen über Landwirtschaft weltweit prägt: Technik oder Tradition?

Neue Studie zur Gentechnik-Kennzeichnung von Lebensmitteln erschienen

Beim Einkauf von Lebensmitteln will der Verbraucher wissen: Ist am Ende auch das in der Packung drin, was draufsteht?

Geoethik: Eine neue Ethik angesichts Klimawandel, Ressourcenverschwendung und Globalisierung?

"Wir brauchen eine Geoethik!" - so das Plädoyer des Schriftstellers und Geowissenschafter Gábor Paál in der "Zeit". Der Autor wendet sich in seinem Appell gegen nicht-anthropozentrische Ethikkonzepte und stellt stattdessen die zwischenmenschlichen Aspekte in den Fokus: Wir sollen so leben, dass es unsere Nachkommen nicht schlechter haben werden. Sein geforderte neue Grundhaltung inkludiert dabei die bislang nicht ausreichend stattfindende Ächtung von ökologischem Fehlverhalten.

 
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