Umwelt – Ernährung – Landwirtschaft

Biopatente. Saatgut als Ware und als öffentliches Gut

Autor: 
Barbara Brandl, Stephan Schleissing (Hrsg.): Mit Beiträgen von: Hélène Berlincourt, Barbara Brandl, Eva Gelinsky, Maria K. Gerullis, Christine Godt, Rafael Häcki, Gregor Kaiser, Hansjörg Küster, Bettina Müller, Sebastian Pfeilmeier, Andreas Popp, Viola Prifti, Birger P. Priddat, Kathrin Reuter, Zoe Robaey, Stephan Schleissing, Axel Siegemund, Michael Stephan und Cristian Timmermann

Für die Wohlfahrtsentwicklung der Menschheit spielt die Kultivierung von Saatgut eine zentrale Rolle. Doch welche Anreize sorgen dafür, dass die biotechnologische Entwicklung und Züchtung von ertragsstarken Sorten bzw. einzelner Pflanzen vorangeht? Ein zentraler ökonomischer Anreiz ist der Schutz geistigen Eigentums. Durch ein zeitlich befristetes Monopol an der Nutzung ihrer Erfindung gibt das Wettbewerbsrecht Innovatoren die Möglichkeit, ihre Investitionen in Forschung und Entwicklung zu refinanzieren.

Verlag: 
Nomos
Erscheinungsjahr: 
2016
ISBN Nr.: 
978-3-8487-3154-1

Neuerscheinung - Brandl/Schleissing: Biopatente. Saatgut als Ware und als öffentliches Gut

Für die Wohlfahrtsentwicklung der Menschheit spielt die Kultivierung von Saatgut eine zentrale Rolle. Doch welche Anreize sorgen dafür, dass die biotechnologische Entwicklung und Züchtung von ertragsstarken Sorten bzw. einzelner Pflanzen vorangeht? Ein zentraler ökonomischer Anreiz ist der Schutz geistigen Eigentums.

Umweltbundesamt: Bericht zum Klimawandel und seinen Folgen in Deutschland

Der umfangreiche, Indikator-basierte Monitoring-Bereicht informiert nicht nur über die empirisch ermittelten, regionalen Klimaveränderungen in Deutschland. Darüber hinaus wurden die Folgen des Klimawandels für Mensch und Natur, aber auch für gesellschaftliche Bereiche wie Verkehr und Infrastruktur, Bauwesen und Finanzwirtschaft untersucht. Der Bereicht dient der Beurteilung der "Deutschen Anpassungsstrategie an den Klimawandel" (DAS), die 2008 beschlossen wurde.

TTN edition: Leben konstruieren? Deutungsmuster Synthetischer Biologie

Ausgabe 1 - 2015 der digitalen Publikationsreihe TTN edition widmet sich dem Themenfeld der Synthetischen Biologie. Der Band unternimmt den Versuch, mit Beiträgen von Nachwuchsforschern aus Ethik, Theologie und Philosophie wesentliche Elemente des entsprechenden Diskurses abzubilden und ausgewählte Fragestellungen der Debatte zu behandeln. Herausgegeben wurde der Band von Stefanie Herresthal und Tobias Graßmann.

Der Mensch-Natur-Zusammenhang neu gedacht: Müssen wir unsere Idee vom Artenschutz grundlegend revidieren?

Der britische Ökologe Chris Thomas schlägt eine Revision umweltpolitischer und umweltethischer Grundannahmen vor. Statt weiterhin einen konservativ ausgerichteten Umweltschutz zu betreiben, sollten wir die natüriche Dynamik nutzen und ihr eine positive Ausrichtung geben, indem wir unsere Umwelt aktiv und kreativ gestalten.

GV-Pflanzen sind nicht mehr von traditionellen Züchtungsprodukten zu unterscheiden - was bedeutet das für die Ethik?

Gentechnisch veränderte Pflanzen der zweiten Generation können exakt bestimmte Orte im Erbgut anzusteuern und die Erbinformation punktgenau verändern. So lassen sich Pflanzen erzeugen, deren Inhaltstoffe gesünder sind oder Umwelteinflüssen wie Hitze, Trockenheit oder Salzstress besser trotzen können.

Effektive Nahrungsproduktion: Wovon werden wir in Zukunft leben?

Kann unsere Erde die erwarteten 10 Millarden Menschen, die sie im Jahr 2050 bevölkern werden überhaupt ernähren? Diese Frage haben das Politikberatungs-Netzwerk agripol und der Ernährungswissenschaftler Toni Maier (Univ. Halle) im Auftrag des WWF untersucht und sind zu einem positiven Ergebnis gekommen - wenn auch mit Einschränkungen...

Wissenschaftsakademien nehmen Stellung zur Grünen Gentechnik

Neuartige Methoden der Pflanzenzüchtung auf Basis molekulargenetischer Verfahren ermöglichen die Anpassung des Erbguts von Kulturpflanzen an bestimmte Anbaubedingungen und an die Nachfrage. Die resultierenden Sorten lassen sich mitunter nicht mehr von durch konventionelle Züchtung gewonnenen Pflanzen unterscheiden. Soweit molekulargenetisch neuartig gezüchtete Sorten gleichwohl allein wegen des angewandten Verfahrens unter das deutsche Gentechnikgesetz fallen sollten, hat dies zur Folge, dass die gegenwärtige Regulierung in solchen Fällen inkonsistent ist.

ZEIT-Forum der Wissenschaft: Diskussionsrunde zu Tierschutzstandards in der Landwirtschaft

Anlässlich des aktuellen Gutachtens "Wege zu einer gesellschaftlich akzeptierten Nutztierhaltung" veranstaltete das ZEIT-Forum Wissenschaft am 24.03.2015 eine Gesprächsrunde mit Vertretern aus Wissenschaft, Politik und Landwirtschaft. Die zentrale Fragestellung nach der Vereinbarkeit von agrarökonomischen Überlegungen und gestiegenen normativen Ansprüchen der Gesellschaft wird bereits im Titel "In Grund und Boden - Welche Landwirtschaft wollen wir?" deutlich, wobei das Tierwohl im Mittelpunkt stand.

Grüne Gentechnik: Nationale Anbauverbote in der Kritik

Seit Mitte Januar haben die Mitgliedsstaaten die Möglichkeit den Anbau von EU-weit zugelassenen gentechnisch veränderten Plfanzen (GVO) auf nationaler Ebene zu beschränken. Obwohl die Forschung von etwaigen Verboten ausgenommen werden soll, sehen Wissenschaftler auch die Bedingungen für notwendige Risikountersuchungen im Bereich der grünen Biotechnologie in Gefahr. Außerdem würden neue Verfahren, die auf der Verwendung genetischen Materials alter Kultursorten basieren, im Keim erstickt.

 
Inhalt abgleichen