Umwelt – Ernährung – Landwirtschaft

Grüne Gentechnik: Nationale Anbauverbote in der Kritik

Seit Mitte Januar haben die Mitgliedsstaaten die Möglichkeit den Anbau von EU-weit zugelassenen gentechnisch veränderten Plfanzen (GVO) auf nationaler Ebene zu beschränken. Obwohl die Forschung von etwaigen Verboten ausgenommen werden soll, sehen Wissenschaftler auch die Bedingungen für notwendige Risikountersuchungen im Bereich der grünen Biotechnologie in Gefahr. Außerdem würden neue Verfahren, die auf der Verwendung genetischen Materials alter Kultursorten basieren, im Keim erstickt.

Kinotipp: Landwirtschaft auf der Leinwand

Der dänische Landwirt Niels Stokholm führt seinen Betrieb nach biologisch-dynamischen Grundsätzen. Mit ihrem Dokumentarfilm "Viel Gutes erwartet uns" vermittelt die Filmemacherin Phie Ambo Einblicke in das Leben von Menschen und Tieren im bäuerlichen Familienbetrieb und zeigt dabei die ökonomischen Chancen, aber auch die Probleme der biologischen Landwirtschaft. Der Film läuft seit dem 19. März in den deutschen Kinos.

Tagungsbericht: Biopatente - Blockade oder Anreiz für Innovation und Biodiversität?

Sind Patente auf Saatgut ein notwendiger Anreiz für Investitionen in die moderne Pflanzenzüchtung? Oder wirken die Schutzrechte wie Privilegien, die Innovationen blockieren? Wie wirken sich so genannte Biopatente auf die idealerweise hohe Diversität pflanzengenetischer Ressourcen aus? Diese Fragen standen im Mittelpunkt der Tagung „Biopatente – Saatgut als Ware und als öffentliches Gut“, die als Kooperationsveranstaltung des Instituts TTN und der Evangelischen Akademie Tutzing am 2. und 3.

Blogprojekt: Ethik im Diskurs

In Kooperation mit der Website theologie-naturwissenschaften.de startet das Institut TTN ein Blogprojekt, in dessen Rahmen vier verschiedene ethische Themenstellungen in den kommenden Monaten schwerpunktmäßig diskutiert werden:

Tagung: "Biopatente: Saatgut als Ware und als öffentliches Gut"

Datum: 
2. März 2015 - 14:30 - 3. März 2015 - 12:30
Ort: 
Evangelische Akademie Tutzing

Einladung zur Kooperationstagung mit der Evangelischen Akademie Tutzing

Neue Ausgabe von TTNedition: Energiewende - Ein Bürgerprojekt auf dem Prüfstand

"Energiewende im ländlichen Raum: Ein Bürgerprojekt auf dem Prüfstand" war der Titel einer Tutzinger Tagung, zu der das Institut TTN gemeinsam mit dem Technologie- und Förderzentrum Straubing (TFZ) und der Evangelischen Akademie Tutzing vom 25. bis 26. Juni 2014 eingeladen hatten.

Projektion Natur: Grüne Gentechnik im Fokus der Wissenschaften

Autor: 
Annette Meyer und Stephan Schleissing (Hrsg.)

Die Debatte um die Grüne Gentechnik hat in Deutschland einen breiten Graben in Forschung und Gesellschaft gezogen. Sowohl Gegner als auch Befürworter der Technologie untermauern ihre Positionen im Rekurs auf wissenschaftliche Untersuchungen.

Verlag: 
Vandenhoeck & Ruprecht
Erscheinungsjahr: 
2014
ISBN Nr.: 
978-3-525-31715-0

Ethik und Recht in der Fortpflanzungsmedizin. Herausforderungen, Diskussionen, Perspektiven. TTN-Studien Band 2

Autor: 
Stephan Schleissing (Hrsg.). Unter Mitarbeit von: Reiner Anselm (Evangelische Theologie), Julia Inthorn (Philosophie), Jens Kersten (Rechtswissenschaften), Birgit Mayer-Lewis (Heil- und Behindertenpädagogik), Yasmin Mehraein (Humangenetik), Stephan Schleissing (Evangelische Theologie), Viktoria von Schönfeldt (Embryologie) und Michael Zichy (Philosophie)

Die technischen und medizinischen Fortschritte in den letzten zwanzig Jahren haben die Möglichkeiten der assistierten Reproduktion enorm erweitert. Das Embryonenschutzgesetz ist jedoch im Wesentlichen unverändert geblieben.

Verlag: 
Nomos
Erscheinungsjahr: 
2014
ISBN Nr.: 
978-3-8487-0850-5

Was ist und wie funktioniert Fracking?

Auf Spektrum nimmt sich Lars Fischer dem umstrittenen Thema der Schiefergasförderung an. Ein Überblick über das so genannte Fracking.

Neue Publikation: "Projektion Natur: Grüne Gentechnik im Fokus der Wissenschaften"

Die Debatte um die Grüne Gentechnik hat in Deutschland einen breiten Graben in Forschung und Gesellschaft gezogen. Sowohl Gegner als auch Befürworter der Technologie untermauern ihre Positionen im Rekurs auf wissenschaftliche Untersuchungen. Dabei ist zu beobachten, dass wissenschaftliche Ergebnisse je nach Passfähigkeit mit dem eigenen Argument akzeptiert oder abgelehnt werden, sodass man von einer sogenannten Affektheuristik spricht.

 
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