Umwelt – Ernährung – Landwirtschaft

Asiatischer Karpfen und japanischer Knöterich: Massive Probleme mit eingeschleppten Arten

Sowohl die englische wie auch die amerikanische Politik beschäftigt sich zur Zeit auch mit der Bedrohung der heimischen Ökosysteme durch eingeschleppte Arten:

Kohlekonzern Peabody Energy klagt: Kohlendioxid kein Schadstoff?

Der amerikanische Kohlekonzern Peabody Energy will durch Klagen verhindern, dass Kohlendioxid als Schadstoff gilt. In seinem Streben, die Umweltbehörde EPA von Klimaschutz-Maßnahmen abzuhalten, erhält der Konzern Rückenwind aus der Politik: Auch der Senator des Kohle-Bundesstaats West Virginia, John Rockefeller, zieht vor Gericht: Er will der Umweltbehörde verbieten, den Ausstoß von CO2 per Dekret einzuschränken.

Gentechnikfreies Essen - eine Illusion?

Etwa 80 Prozent aller Produkte in deutschen Supermärkten, so der Wissenschaftskreis Grüne Gentechnik, werden inzwischen mithilfe von Verfahren der Grünen Gentechnik hergestellt: "Ohne Gentechnik heißt realistisch mit ein bisschen Gentechnik, denn die Nahrungsmittelindustrie kann ohne diese Verfahren nicht mehr auskommen", sagt Gerd Spelsberg, Redaktionsleiter der Website transgen.de. Die hohe Zahl zeigt, dass die gegenwärtige Kennzeichnungsregelung defizitär ist.

Geoengineering: Legitimes Mittel für den Klimaschutz?

Schon seit den fünfziger Jahren träumen Forscher davon, direkt in die Dynamik der Atmosphäre einzugreifen. Derartige Eingriffe galten - auch aus moralischen Gründen - als no-go. Die Geoingenieure der neuen Generation wollen nun nicht mehr das Wetter beeinflussen, sondern dem Klimawandel etwas entgegensetzen. Ist es legitim und ethisch zu vertreten, aus Gründen des Umweltschutzes Geoengineering dieser Dimension zu betreiben?

Nach der Zulassung für Amflora: Nina Bublitz über den fehlenden Nutzen

Bisher, so Nina Bublitz im "Stern", hat Grüne Gentechnik noch keinen Grund geliefert, sie zu schätzen. Für den deutschen Verbraucher bietet sich ihrzufolge folgendes Bild: Der Nutzen gentechnisch veränderter Pflanzen ist nicht ersichtlich, die Risiken sind es dagegen.

Ulrich Grober über die Kulturgeschichte des Begriffs "Nachhaltigkeit" - von Paulus Niavis bis Avatar

Das Kinojahr wurde von "Avatar" beherrscht, ein 3D-Opus, das mehr oder weniger gelungen auch eine Geschichte des Mensch-Natur-Verhältnisses und über Nachhaltigkeit erzählt. Die Frage nach dem Recht des Menschen, die Natur zu plündern, wurde aber bereits viel früher in literarischen Schriften gestellt: Einer der ersten Autoren dürfte der sächsische Humanist Paulus Niavis im Jahr 1492 gewesen sein. Anlässlich seines Buches "Die Entdeckung der Nachhaltigkeit" gibt Ulrich Grober in der "Zeit" einen kurzen Abriss über die Kulturgeschichte dieses Begriffs.

"Landwirtschaft zwischen Idyll und Dystopie: Grüne Gentechnik als Projektionsfläche von Naturbildern"

Datum: 
6. Mai 2010 - 19:00
Ort: 
Center for Advanced Studies (CAS) der LMU München, Seestraße 13 80802 München

Im Mai 2010 beginnt die auf insgesamt zwei Jahre angelegte Arbeit einer neuen Forschergruppe, die das Institut TTN und das Center for Advanced Studies (CAS) der LMU München als Kooperationspartner ins Leben gerufen haben. Thema: "Landwirtschaft zwischen Idyll und Dystopie: Grüne Gentechnik als Projektionsfläche von Naturbildern" Im Anschluss an ein internes Kick-off Meeting hält der Potsdamer Professor Dr. Bernd Müller-Röber, Leiter der BBAW-Arbeitsgruppe zum 2. Gentechnikbericht, einen Vortrag.

Klimawandel: Forscher simulieren gezielte Eingriffe in die Atmosphäre

Laut der These einiger Klimaforscher könnte ein Eingriff in die Atmosphäre zu einer Senkung der Treibhausgasemissionen beitragen. Mittels einem "Geoengineering", einem gezielten Eingriff in die Biosphäre, simulierten die Klimaforscher das Aufhellen und Säen von Wolken. Derartige Klimamanipulationen sind jedoch nicht unumstritten.

Anbau der gentechnisch veränderten Kartoffelsorte "Amflora" genehmigt

Erstmals wurde nun durch die EU-Kommission der Anbau einer gentechnisch veränderten Pflanze EU-weit genehmigt. Die Kartoffelsorte wurde speziell für den industriellen Gebrauch entwickelt, so unter anderem für die Produktion von Papier. Die Entscheidung wurde von Umweltschützern scharf kritisiert.

Studie der ISAAA: Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen nimmt weltweit weiter zu

Laut einer neuen Studie der Agro-Biotechnologie-Agentur ISAAA (International Service for the Acquisition of Agri-Biotech Applications) nimmt der Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen weiter zu: 2009 stiegen die Flächen weltweit noch einmal um sieben Prozent auf nunmehr 134 Millionen Hektar. Besonders starke Flächenzuwächse gab es in Burkina Faso, Brasilien und Südafrika.

 
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