Tierethik

Stress für Delphine durch menschliche Gegenwart

Beim Schwimmen mit Delphinen empfindet sich der Mensch im Einklang mit der Natur. Die Tiere sind jedoch davon überfordert und entwickeln Stresssymptome.

Asiatischer Karpfen und japanischer Knöterich: Massive Probleme mit eingeschleppten Arten

Sowohl die englische wie auch die amerikanische Politik beschäftigt sich zur Zeit auch mit der Bedrohung der heimischen Ökosysteme durch eingeschleppte Arten:

Ethiker Thomas White: Delfine erfüllen alle Kriterien, um als Individuen zu gelten

Laut US-Forscherin Lori Marino von der Emory Universität in Atlanta besitzen Große Tümmler zwar weniger Gehirnmasse als der Mensch, allerdings ist deren Gehirn stärker gefaltet und besitzt eine größere Oberfläche. Deren außerordentliche Fähigkeiten in Bereichen wie der Kombination von geistiger Kapazität und Verletzlichkeit, wie sie traditionell dem Menschen zu eigen ist, regt viele Forscher nun zu einem Um- und Weiterdenken im Tier-Mensch-Verhältnis an.

Charakterunterschiede bei Tieren genetisch bedingt

Charakterunterschiede bei Kohlmeisen wurden von Max-Planck-Forschern analysiert und auf eine Genvariante zurückgeführt. Über Einflüsse der Persönlichkeitsunterschiede bei Tieren auf die Überlebenschance wird diskutiert.

Die Intelligenz der Krähen

Regelmäßig finden sich in den Medien Forschungsergebnisse jüngster Studien, die außergewöhnliche Fähigkeiten in der Tierwelt belegen. Dabei immer ganz vorne dabei: Die Krähe. Ein neues Experiment amerikanischer Forscher zeigt, dass sich Krähen an Gesichter und Masken erinnern können. Aus diesem Anlass ein paar Linktipps zu diesen Tieren und ihren kognitiven Leistungen:

3Sat: Die Krähe nutzt bis zu drei Werkzeuge in Folge

Altruismus bei Schimpansen in Freiheit höher als im Zoo

Forscher vom Leipziger Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie haben in jüngsten Untersuchungen darauf hingewiesen, dass in Freiheit lebende Schimpansen weit mehr zu Kooperation und Hilfsbereitschaft tendieren als Schimpansen im Zoo.

Tierversuch in England: 18 Schweine für "Terrorismus-Forschung" in die Luft gesprengt

Erneut sorgt ein Tierversuch mit Schweinen für Diskussionen: In Großbritannien sind lebende Schweine in die Luft gesprengt worden, um den Effekt von Terrorattacken auf Menschen zu untersuchen.

Erst kürzlich hatten Forscher an der Universität Innsbruck bei einem Lawinenexperiment Schweine lebendig im Schnee vergraben - hier nachzulesen.

Fächerübergreifendes Kompetenzzentrum für alle Fragen der Mensch-Tier-Beziehung

An der Veterinärmedizinischen Universität Wien entsteht gemeinsam mit der Universität Wien, der Medizinischen Universität Wien sowie der Schweizer Messerli-Stiftung ein interdisziplinäres Forschungsinstitut über Mensch-Tier-Beziehungen. Tierschutz, Ethik und Recht sind die Forschungsthemen. Ein interuniversitärer Bachelor Studiengang "Mensch-Tier-Beziehungen" wird installiert.

Q-Fieber in den Niederlanden: Massenschlachtungen

In den Niederlanden grassiert derzeit das Q-Fieber auf Bauernhöfen: Der Erreger kann auch dem Menschen gefährlich werden. 2300 Einwohner erkrankten im vergangenen Jahr am Fieber, sechs davon starben. Um eine weitere Ausbreitung zu verhindern, wurden tausende Tiere notgeschlachtet.

Die Ornithologie über unsere "moralische Pflicht", Vögel zu füttern

Es waren nicht zuletzt Tierschutzorganisationen, die in den letzten Jahren immer wieder davor warnten, Vögel zu füttern: Dies sei falsch verstandene Tierliebe, die vor allem Tauben und Ratten zugute käme. Peter Berthold, einer der führenden Ornitholgen Deutschlands, widespricht diesem "Naturschutz-Mythos": Vogelhäuschen sind eine unschlagbare ökologische Hilfe. Aus seiner Sicht sind wir moralisch dazu verpflichtet, Vögel zu füttern.

 
Inhalt abgleichen