Tierethik

Das Leiden der Delphine im Delphinarium

Delphinarien sind für ihre Bewohner eine Tortur. Eine artgerechte Haltung von Delphinen im Zoo ist nicht möglich. Delphinarien sind auf Wildfänge angewiesen, da eine dauerhafte Zucht in Gefangenschaft nicht gelingt.

Züricher Bundesgericht: Verbot von Affenversuchen - Tierleid wiegt schwerer als Nutzen

Die Zürcher Hochschulen sind beim Bundesgericht gescheitert: Die umstrittenen Affenversuche bleiben verboten. Die Lausanner Richter entschieden, dass die umstrittenen Affenversuche am Institut für Neuroinformatik an der Universität Zürich und der ETH Zürich definitiv nicht durchgeführt werden können. Die Begründung des Urteils basiert auf einer Güterabwägung zwischem dem erwarteten Nutzen und dem Tierleiden. Dies kommt in der Bewilligungspraxis einem Paradigmenwechsel gleich, wie die NZZ erläutert.

Bayerischer Rundfunk: Interview mit Herwig Grimm zum Thema "Klonfleisch. Auch eine Frage der Ethik"

Gibt es bei uns bald Klonfleisch zu kaufen? Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat es als gesundheitlich unbedenklich eingestuft. So sehen das auch andere Experten. Dennoch gibt es Bedenken. Vor allem aus ethischer Sicht.

Der Bayerische Rundfunk führte zu diesem Thema u.a. mit TTN-Mitarbeiter Mag. Herwig Grimm ein Interview, welches in der Sendung "Unser Land" zu sehen war.

Die Mensch-Tier-Beziehung im interdisziplinären Dialog

Datum: 
13. November 2009 - 12:30 - 14. November 2009 - 16:00
Ort: 
Residenz Münchnen

Die interdisziplinäre Tagung präsentiert wissenschaftliche Grundlagen und aktuelle Forschungsansätze zur Mensch-Tier-Beziehung. Die Vielfalt der Themen wird in Impulsvorträgen und Bildpräsentationen veranschaulicht. Der Schwerpunkt der Tagung liegt im fachübergreifenden Dialog der Experten, die in moderierten Gesprächskreisen engagiert den wissenschaftlichen Stand der Forschung diskutieren.

"Schmerzfreies Fleisch" - Eine ethische Alternative?

Der amerikanische Ethiker Adam Shriver lässt mit einem provokanten Essay aufhorchen: Mit Hilfe der Gentechnologie soll Tieren das Schmerzempfinden genommen werden. Ist dieses "schmerzfreie Fleisch" ethisch unbedenklich?

Radikaler Tierschutz? Berner Philosophieprofessor Klaus Petrus verteidigt sich

Ein Jahr ist vergangen, seit der Berner Philosophieprofessor Klaus Petrus und seine angebliche Nähe zu radikalen Tierschützern in den Schweizer Medien diskutiert wurde. Vor Erscheinen seiner Publikation "Tierbefreiung und Aktivismus" verteidigt Petrus sich nun: Sein Buch befasse sich mit der Tierrechtsphilosophie und deren Implentierung und lasse Personen aus dem angewandten wie dem theoretischen Tierschutz zu Wort kommen.

Essay über Tierversuche: "Tiere im Labor"

Tierversuche sind ein Dauerthema der angewandten Ethik: In der "Weltwoche" widmet sich Winfried Ahne, emeritierter Professor für Zoologie und Virologie in München, der Frage nach der Aussagekraft von Tierversuchen.

Verbot der Legebatterien bedeutet nicht das Ende der Tierquälerei

Seit 1. Januar 2009 sind enge Drahtkäfige zur Hennenhaltung verboten. Durch verzögerte Umbaumaßnahmen werden allerdings immer noch etwa 60% der Hennen in den alten Käfigen gehalten. Auch die erlaubte Kleingruppenhaltung ist nicht artgerecht und als Tierquälerei anzusehen. Die Nachfrage nach billigen Käfigeiern wird vor allem durch die Lebensmittelindustrie aufrechterhalten.

 
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