Tierethik

Vortrag und Diskussion: Der Umgang mit dem Nutztier

Christian Dürnberger, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut Technik-Theologie-Naturwissenschaften an der LMU München sowie Mitarbeiter am Messerli Forschungsinstitut, Abteilung Ethik der Mensch-Tier-Beziehung an der Veterinärmedizinischen Universität Wien, spricht am 21. November um 20:15 in der KHG Augsburg zum Thema: Der ethische Umgang mit dem Nutztier.

Moral ohne Schuld? Exkulpationsnarrative in Ethikdebatten

Datum: 
13. November 2017 (All day) - 14. November 2017 (All day)
Ort: 
Evangelische Akademie Tutzing

Das gute Gewissen ist eine zweischneidige Sache: Es zeugt einerseits von dem Bestreben, auf moralische Herausforderungen nicht nur korrekt, sondern eben auch authentisch zu antworten. Andererseits wirkt es bisweilen wie ein billiger Ratgeber, weil es einfache Urteile bevorzugt, in denen der Urheber einer Gewissensentscheidung möglichst unangefochten dasteht. Dieses Bestreben nach Exkulpation befördert in öffentlichen Ethikdebatten eine Tendenz zur Moralisierung, die sich bisweilen an die Stelle einer differenzierten und fairen Urteilsbildung setzt.

International Summer School - BEYOND THE PRECAUTIONARY PRINCIPLE? Ethical, legal and societal aspects of genome editing in agriculture

Laufzeit: 
1. Oktober 2016 - 1. Oktober 2018

Recent advances in Genome Editing for agricultural purposes pose general questions in a new light: How should we regulate new breeding technologies for plants and livestock in a scientific way? What are the legal, societal and ethical backgrounds of the current food labelling practice in different countries, especially in Germany and the United Kingdom? Is food labelling an appropriate strategy to cope with uncertainty in risk discussions? Which alternatives could be suitable to respond to the specific protection needs of people, animals and the environment?

Vortrag von Christian Dürnberger – „Die ethische Verantwortung im Umgang mit dem Nutztier“

Die Fakultät Land- und Ernährungswirtschaft, Hochschule Weihenstephan-Triesdorf sowie die Hochschulgemeinde Freising laden am 20. März 2017, 19:30 zu einer Abendveranstaltung zum Thema „Die ethische Verantwortung im Umgang mit dem Nutztier“ ein. Vortragender ist Christian Dürnberger, gegenwärtig Mitarbeiter am Institut TTN sowie am Messerli Forschungsinstitut, Abteilung Ethik der Mensch-Tier-Beziehung.

AgrarBündnis: Onlineausgabe und Präsentation des aktuellen kritischen Agrarberichts 2015

Das AgrarBündnis gibt seit 1993 den „Kritischen Agrarbericht“ heraus. Er erscheint jährlich und wird auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin der Öffentlichkeit präsentiert. Wie kein anderes Buch dokumentiert „Der kritische Agrarbericht“ die aktuelle Debatte um die Landwirtschaft in Deutschland vor dem Hintergrund der europäischen und weltweiten Agrarpolitik. Der kritische Agrarbericht bietet eine Fülle von Informationen für politische Entscheidungsträger und Multiplikatoren, für interessierte Laien und Praktiker sowie für Wissenschaft und Verwaltung.

Ausschreibung: Universitätsassistentin/Universitätsassistenten für Ethik der Mensch-Tier-Beziehung am Messerli in Wien

Das Messerli Forschungsinstitut, Abteilung Ethik der Mensch-Tier Beziehung schreibt gegenwärtig folgende Stelle aus: Eine/einen Universitätsassistentin/Universitätsassistenten. Alle Informationen finden sich im PDF im Anhang.

Bewerbungsfrist: 08.07.2015

Zeitschrift zur Mensch-Tier-Beziehung: Neue Ausgabe TIERethik 2015 ist erschienen

Die neue und erste Ausgabe für das Jahr 2015 der TIERethik-Zeitschrift ist erschienen. Das Titelthema lautet: Sind wir Tiere? TIERethik ist die erste deutschsprachige Zeitschrift in der Wissenschaft, die sich ausschliesslich mit der Thematik der Mensch-Tier-Beziehung beschäftigt. TIERethik diskutiert auf geisteswissenschaftlicher Ebene über den Umgang mit Tieren. Dabei werden ethische Fragestellungen aus allen geisteswissenschaftlichen Disziplinen berücksichtigt, die sich kritisch mit dem Mensch-Tier-Verhältnis beschäftigen.

Großer Zuspruch für Tierwohl-Initiative

Die erste bundesweite branchenübergreifende Initiative "Tierwohl", wird nach aktuellem Stand von Tierhaltern gut angenommen. Der Landvolk-Pressedienst meldet anhand seiner Recherchen, dass deutlich mehr Tierhalter Interesse an diesem Programm haben, als zunächst erwartet wurde.

Wozu braucht man Tierversuche für die Grundlagenforschung?

Nach monatelangen Drohungen hat der Tübinger Hirnforscher Nikos Logothetis angekündigt, seine Affenversuche einzustellen. In einer Erklärung machte der Wissenschaftlers deutlich, dass er nicht etwa Kognitionsforschung an nichtmenschlichen Primaten für ersetzbar hält, wie das Tieraktivisten anschließend kolportierten, sondern dass er sich außerstande sieht, dem psychischen Druck weiter standzuhalten.

 
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