Tierethik

Belgien: Pläne zur Sterilisierung aller Katzen

In Belgien gibt es Pläne der Regierung, nach denen bis 2016 alle Katzen des Landes sterilisiert werden sollen. Der Grund: Die Anzahl der Katzen nimmt stetig zu. Die Tierheime sind überfüllt. Die Debatte verläuft wenig überraschend hitzig.

Biodiversität in den Ozeanen: Census of Marine Life zählt 230 000 Arten in den Meeren

Die Wissenschaftler Census of Marine Life haben nach der bisher größten Volkszählung der Ozeane eine erste Bilanz gezogen: Rund 230.000 Arten leben in den Meeren (vom Einzeller bis zum Blauwal.) Wie sehr der Lebensraum "Meer" dabei bedroht ist, thematisiert in dieser Woche u.a. ein Artikel in der NZZ: "Immer mehr Todeszonen in den Ozeanen".

Wolf in der Schweiz zum Abschuss freigegeben

Der Wolf, der im Juni und Juli im schweizerischen Kanton Wallis Schafe und Rinder getötet hat, wurde von der Walliser Regierung nach langen Diskussionen mit Toerschützern und Behörden zum Abschuss freigegeben.

Tierschutz: Katalonien verbietet Stierkämpfe

Ein deutliches Signal in Richtung eines spanienweiten Verbots der traditionellen Stierkämpfe lieferte nun das Parlament von Katalonien: In einer historischen Entscheidung zugunsten des Antrags einer Tierschutzinitiative verbot es den umstrittenen Brauch.

Mitgefühl im Tierreich: Auch Raben trösten ihre Gefährten

Der Biologe Thomas Bugnyar von der Universität Wien beobachtete zwei Jahre das Sozialverhalten von Raben. Seine Fragestellung: Wie gehen Raben nach einem Kampf mit dem Verlierer um? Es zeigte sich, dass auch Raben so etwas Mitgefühl zeigen. Dies fördert die Gruppenharmnonie und sichert das Überleben. Bislang war das Phänomen "Trost" vor allem bei Primaten beobachtet worden.

Hunde als Therapie: Wie Tiere bindungsgestörten Kindern helfen

Der Hund wird oftmals als "bester Freund des Menschen" bezeichnet. So ganz unrichtig ist diese Bezeichnung nicht, wie nun eine europäische Studie unterstreicht: Untersucht wurden 31 Kinder aus Pflegeheimen im Alter von 7 bis 12 Jahren. Die Kinder zeigten meist unsicheres Bindungsverhalten und taten sich schwer, vertrauensvolle Beziehungen aufzubauen. Im Rahmen der Studie wurde den Kindern ein Hund zur Seite gestellt, erläutert Kurt Kotrschal von der Konrad-Lorenz-Forschungsstelle für Ethologie der Uni Wien und Mitautor der Studie.

Forscher entwickeln Nachahmung einer atmenden Lunge im Miniformat

Forscher des Wyss Institutes an der Harvard University ist es gelungen in Form eines Chips die Nachahmung einer atmenden Lunge im Miniformat herzustellen. Damit, so die Hoffnung der Forscher, könnten viele Tierversuche erspert bleiben.

Verbot der umstrittenen Experimente mit Affen von Behörde forciert

Die Bremer Gesundheitsbehörde legt Berufung gegen Genehmigungsvertrag der Affenversuche des Hirnforschers Andreas Kreiter ein. Ergänzende Gutachten sollen eingeholt werden.

Wenn das Haustier stirbt: Klonen als "perfekter" Ersatz?

Die technischen Möglichkeiten des Klonierens werden immer wieder in Verbindung gebracht mit den "besten Freunden" des Menschen: Wird man in Zukunft nach dem Tod von Hund oder Katze für "perfekten" Ersatz durch biologisches Kopieren sorgen? Was noch vor einem guten Jahrzehnt wie der Spleen eines Millionärs klang (siehe zum Beispiel "Project Missyplicity"), wird heute vielerorts diskutiert und mancherorts praktiziert. Die FAZ bringt einen lesenswerten Ausflug in die Klonszene.

Jenseits aller Tierversuche: Wir leben auf Kosten der Tiere

Menschliches Leben geht prinzipiell auf Kosten der Tiere. Das gilt selbst für Vegetarier. Tierversuche sind nicht allein das Problem. Dennoch darf nicht alles erlaubt sein.

 
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