Embryonenschutzgesetz

Peter Liese (CDU) verurteilt Embryonenversuche

Wie in unseren "Ethik-News" berichtet, haben britische Wissenschaftler einen Embryo mit dem Erbmaterial von zwei Frauen und einem Mann geschaffen. Sie hoffen dadurch, einen Durchbruch im Kampf gegen Erbkrankheiten zu erzielen.  Der Gesundheitsexperte Peter Liese (CDU) hat gestern in Brüssel die Experimente scharf verurteilt, weil sie einen Weg zu geklonten Babys ermöglichten.

Brauchen wir ein neues Fortpflanzungsgesetz?

Ob die Zeugung mit Hilfe der Präimplationsdiagnose (PID) tatsächlich gegen das in die Jahre gekommene Embryonenschutzgesetz (EschG) von 1990 verstößt, ist gegenwärtig durchaus strittig. Die Forschung ist seitdem rasant vorangeschritten. Juristen, aber auch Patientenverbände und Ärzte fordern ein modernes Gesetz zur Fortpflanzungsmedizin.

 
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