Medizin – und Bioethik

Brauchen wir ein neues Fortpflanzungsgesetz?

Ob die Zeugung mit Hilfe der Präimplationsdiagnose (PID) tatsächlich gegen das in die Jahre gekommene Embryonenschutzgesetz (EschG) von 1990 verstößt, ist gegenwärtig durchaus strittig. Die Forschung ist seitdem rasant vorangeschritten. Juristen, aber auch Patientenverbände und Ärzte fordern ein modernes Gesetz zur Fortpflanzungsmedizin.

Suizid aus Liebe, nicht wegen unheilbarer Krankheit: Zum Freitod des englischen Künstlerpaares Joan und Edward Downes

Wolfgang Koydl, Englandkorrespondent der Süddeutschen Zeitung, berichtet über die englische Sterbehilfedebatte, ausgelöst vom Freitod des Dirigenten Sir Edward Downes und seiner an Bauchspeicheldrüsenkrebs erkrankten Frau, der Balletttänzerin und Choreografin Lady Joan Downes. Der 85 Jährige, der an keiner unheilbaren Krankheit litt, entschloss sich, mit Hilfe der schweizer Sterbehilfe-Organisation Dignitas in Zürich seiner unheilbar kranken Frau in den Freitod zu folgen.

TTN-Podiumsdiskussion zur Ethik der Gen- und Stammzelltherapie im CAS/LMU

Die Publikation der Studie "Biomedizinische Eingriffe am Menschen. Ein Stufenmodell zur ethischen Bewertung von Gen- und Stammzellmedizin" war Anlass für ein Podiumsgespräch, zu dem das Institut  TTN  gemeinsam mit dem Center for Advanced Studies (CAS) der LMU am 9. Juli 2009 eingeladen hatte.

Menschliche Spermien aus Stammzellen erzeugt

Einem internationalen Forscherteam rund um den Biomediziner Karim Nayernia ist es gelungen, erstmals menschliches Sperma im Labor herzustellen. Ein Schritt zur Therapiemöglichkeit unfruchtbarer Männer?

Biotechnologie in gesellschaftlicher Deutung

Autor: 
Busch, Roger J./Prütz, Gernot (Hg.)

Der vorliegende Band dokumentiert zwei Forschungsprojekte, des Instituts Technik-Theologie-Naturwissenschaften: Zum einen wissenschaftliche Klausurwochen zur »Grünen Gentechnik im öffentlichen Verständnis«, zum anderen ein aus diesen Klausurwochen hervorgegangenes Projekt zur Bedeutung von Intuitionen und sozialem Vertrauen in der Kommunikation über die Biotechnologie (»Biotechnologie in gesellsc

Verlag: 
Utz
Erscheinungsjahr: 
2008
ISBN Nr.: 
978-3-8316-0747-1

Biomedizinische Eingriffe am Menschen. Ein Stufenmodell zur ethischen Bewertung von Gen- und Zelltherapie

Autor: 
Hacker, Jörg/Rendtorff, Trutz/ Cramer, Patrich/Hallek, Michael/ Hilpert, Konrad/Kupatt, Christian/Lohse, Martin/Müller, Albrecht/Schroth, Ulrich/Voigt, Friedemann/Zichy, Michael:

Ziel des Buches ist es, einer an Fragen der medizinischen Forschung interessierten Leserschaft eine Orientierungshilfe in Bezug auf die neuesten, umstrittenen Entwicklungen in der Gen- und Stammzellforschung an die Hand zu geben.

Verlag: 
De Gruyter
Erscheinungsjahr: 
2009
ISBN Nr.: 
978-3-11-021306-5

Deutscher Ethikrat: Forum zur personalisierten Medizin

Der Deutsche Ethikrat hat am 24. Juni über die Möglichkeiten und Grenzen der individualisierten und personalisierten Medizin diskutiert.

Gesetzliche Regelung der Patientenverfügung

In der NZZ leistet Joachim Güntner eine Nachbetrachtung zur gesetzlichen Regelung der Patientenverfügung in Deutschland.

Ein ungewolltes Kind - das Thema "Behinderung" in den Medien

Eine Familie in München lebt mit einem geistig und körperlich schwer behinderten Kind, das die Eltern eigentlich abtreiben hätten wollen. Nur sprachen sich die Ärzte und die eingesetzte Ethikkommission dagegen aus.

Podiumsgespräch „Gen- und Stammzellmedizin. Zum aktuellen Stand der Debatte“

Anlässlich des Erscheinens der von einem interdisziplinären Expertenkreis verfassten Studie „Biomedizinische Eingriffe am Menschen. Ein Stufenmodell zur ethischen Bewertung von Gen- und Stammzellmedizin“ veranstaltet das Institut Technik-Theologie-Naturwissenschaft in Kooperation mit dem Center for Advanced Studies der LMU ein Podiumsgespräch zum Thema „Gen- und Stammzellmedizin. Zum aktuellen Stand der Debatte“.

Datum: 9. Juli 2009 - 17:00
Ort: Center for Advanced Studies der LMU, Seestraße 13, 80802 München

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