Medizin – und Bioethik

Der Fall Hannah Jones: Right-to-die und Entscheidung für das Leben

Der Fall "Hannah Jones" hat vor einem halben Jahr für hitzige Diskussionen gesorgt: Die 13 Jährige verweigerte eine Herztransplantation und berief sich auf ihr Recht zu sterben. Nun hat sie ihre Meinung geändert. Oliver Tolmein analysiert im FAZ Blog die ethischen Fragen, die der Fall aufwirft.

Potenziale des Klonens: Interview mit dem Paläogenetiker Stephan Schuster

Der Paläogenetiker Stephan Schuster spricht in einem Interview mit dem Spiegel über zukünftige Möglichkeiten des Klonens.

Substanz gegen dunkle Stammzellen

Krebsstammzellen lassen sich via Chemotherapie nicht bekämpfen. Doch nun haben Forscher eine Substanz entdeckt, die im Kampf gegen sie gezielt einsetzbar ist: Salinomycin.

Synthetische Biologie: Leben aus dem Nichts

Die Möglichkeiten und Risiken der synthetischen Biologie werden zurzeit medial intensiv diskutiert. Die FAZ bringt eine kurze Einführung in die Suche nach der Schaffung neuer, unbekannter Lebensformen und Organismen.

Gerd Gigerenzer vom Max-Planck-Institut für Bildungsforschung beklagt Desinformation in der Krebsfrüherkennung

Die Patienteninformatiion bei der Krebsfrüherkennung ist ungenügend und keine Basis für eine informierte Entscheidung. So wird beispielsweise der Nutzen der Brustkrebsfrüherkennung meist überschätzt. Bessere Kenntnisse in Statistik sind für realistischere Einschätzungen notwendig.

Regionalbischöfin Breit-Keßler sieht Übereinstimmung in bioethischen und umweltpolitischen Fragen mit den Grünen

Eine zweistündige Begegnung von Mitgliedern der Grünen-Landtagsfraktion und Vertretern der Kirchenleitung im Landeskirchenamt München erbrachte große Übereinstimmung, vor allem in den von Regionalbischöfin Breit-Keßler thematisierten Fragen der Gendiagnostik.

Stellungnahme von DFG, acatech und Leopoldina zur "Synthetischen Biologie"

Von den Präsidenten der Deutschen Forschungsgemeinschaft, der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften und der Leopoldina wurde am 27. Juli 2009 ein Positionspapier zur sogenannten Synthetischen Biologie veröffentlicht, bei der chemische Moleküle mit Ingenieurmethoden zu biologischen Strukturen kombiniert werden.

Nachbau des Erbgutes aus chemischen Bausteinen kontrovers diskutiert

Die Herstellung von Zellen und Organismen aus chemischen Bausteinen erweckt ethische Bedenken. Bioethische Aspekte sollten die Forschungsarbeit in Synthetischer Biologie begleiten.

Ein Beispiel erfolgreicher wissenschaftlicher Selbstkontrolle. Forschung an künstlichen Spermien im Visier

Die Publikation über die Züchtung künstlicher Spermien hat für Aufsehen gesorgt. Nun zeigt sich, dass sie Formfehler hatte.

Mäuse aus induzierten pluripotenten Stammzellen erzeugt

Die Zeitschrift Nature berichtet, dass zwei chinesische Forschergruppen erstmals Mäuse aus induzierten Stammzellen geschaffen haben.  Dazu entnahmen die Wissenschaftler erwachsenen Mäusen Zellen und programmierten sie mittels eines genetischen Eingriffs zurück zu einer Art embryonaler Stammzellen.

 
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