Medizin – und Bioethik

Stammzellgewinnung durch Umprogrammierung von Körperzellen: Ethische Konsequenzen

Der Präsident der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften Günter Stock erläutert die ethischen und rechtlichen Aspekte der Stammzellforschung mit umprogrammierten Körperzellen.

Ein Kommentar von Jörg Hacker über Synthetische Biologie: "Für Fragen ist es nie zu früh"

Die Synthetische Biologie ist ein neues Feld – doch schon jetzt sollten ihre Chancen und Risiken öffentlich diskutiert werden, so Prof. Dr. Jörg Hinrich Hacker in einem Kommentar in "forschung - Das Magazin der Deutschen Forschungsgemeinschaft".

Akzeptanz der Grünen Gentechnik steigern: Interview mit Jörg Hacker

Der künftige Vorsitzende der Leopoldina, die als Nationale Akademie die Politik in wichtigen Fragen wissenschaftlich berät, im Gespräch über die Akzeptanz neuer Technologien und die Zukunft der Lebenswissenschaften.

Posthume Befruchtung: Französin wünscht künstliche Befruchtung mit dem Samen ihres verstorbenen Mannes

Die Französin Fabienne Justel möchte sich mit dem Samen ihres verstorbenen Mannes künstlich befruchten lassen. Der an Krebs erkrankte und 2006 verstorbene Dominique Justel ließ vor seinem Tod zu diesem Zweck Samen einfrieren. Die Staatsanwaltschaft wies den Antrag Justels zurück, mit der Begründung, allein der Verstorbene habe Anrecht auf den Samen gehabt.

"Komm süßer Tod" - Europa auf dem Weg zur Euthanasie?

Datum: 
14. Oktober 2009 - 19:00 - 21:30
Ort: 
Evangelische Stadtakademie München, Herzog Wilhelmstr. 24.

Diskussionsveranstaltung in Kooperation mit der Evang. Stadtakademie München

Mit
Dr. theol. Michael Frieß, Autor von „Komm süßer Tod“ – Europa auf dem Weg zur Euthanasie? Zur theologischen Akzeptanz von assistiertem Suizid und Sterbehilfe, 2009

Dr. med. Jürgen Bickhardt, Internist, Vorstandsmitglied im Bayerischen Hospizverband, Beiratsmitglied der Evangelischen Stiftung Hospiz

Moderation: PD Dr. Heiner Aldebert, KStME , Institut TTN

Vera Kalitzkus: "Warum wir für Organspenden sind und dennoch davor zurückschrecken"

In ihrem neuen Buch "Dein Tod, mein Leben. Warum wir für Organspenden sind und dennoch davor zurückschrecken" befasst sich die Ethnologin Vera Kalitzkus mit der Diskrepanz von medizinischer Rationalität und emotionalen Vorbehalten bei Organspenden. Das Buch möchte verständlich Informationen über Organspende und Transplantation geben und dient als ein Plädoyer gegen einen moralischen Druck bei Organspenden.

Bewusste Wahrnehmung im Wachkoma möglich

Die bewusste Verarbeitung von Informationen bleibt im Wachkoma teilweise erhalten, wie Untersuchungen eines Forscherteams aus Cambridge belegten. Dies ist relevant für Rehabilitationsmaßnahmen.

Demenzerkrankungen nehmen drastischer zu als prognostiziert

Wissenschaftler gehen von einer Verdopplung der Zahl der an Alzheimer Krankheit oder einer anderen Form von Demenz erkrankten Personen alle 20 Jahre aus. Eine Priorisierung der Forschung ist gefordert.

Farbblindheit durch Gentherapie bei Affen heilbar

Genetisch bedingte (X-chromosomale) Rot-Grün-Blindheit konnte bei ausgewachsenen Affen durch Gentherapie behoben werden. In Studien eines Forscherteams an der University of Washington in Seattle wurde männlichen rot-grün-blinden Totenkopfäffchen  das zur  Farberkennung wesentliche  L-Opsin-Gen humanen Ursprungs mittels eines viralen Vektors hinter die Retina injiziert. Das Farbsehvermögen bildete sich innerhalb von 20 Wochen nach dieser Therapie dauerhaft aus.

Mit nur einem Gen zur menschlichen Stammzelle

Forschern des Max-Planck-Instituts für molekulare Biomedizin (MPI) haben es erstmals geschafft, adulte Zellen des Menschen mit einem einzigen Gen zu Stammzellen rückzuprogrammieren.

 
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