Medizin – und Bioethik

Neuro-Enhancement: Warum die bioethische Debatte über die Steigerung der Denkfähigkeit problematisch ist

Die bioethische Debatte über Neuro-Enhancement ist, so schreibt Nicolas Langlitz in der FAZ, bestenfalls überflüssig. Wenn nicht sogar ein Problem.

Forschungspolitik in den USA: Förderung der Stammzellforschung

Der ehemalige Präsident Bush hatte die umstrittenen Versuche mit embryonalen Stammzellen vor acht Jahren einstellen lassen. Seine Begründung waren die ethischen Bedenken gegen die Stammzellforschung. Diese Ära der eingeschränkten Forschung ist nun vorbei: Die Behörden teilten in Washington mit, dass sie die Nutzung von 13 Linien embryonaler Stammzellen freigegeben hätten. Diese Zellen seien nach einem ethisch erprobten Verfahren gewonnen worden, sagte ein Sprecher der Gesundheitsbehörde NIH.

Placebos: Ihre Rolle in der ärztlichen Praxis

Ist die Verabreichung von Placebos überhaupt legitim? Wie steht es um die Pflicht des Arztes, seine Patienten ehrlich zu informieren? Bei welchen Leiden versprechen sie am ehesten Erfolg? Die Neue Zürcher Zeitung berichtet über eine Fachtagung zur Rolle von Placebos in der ärtzlichen Praxis.

Palliativmedizin und Patientenautonomie: Ein Interview mit Professor Borasio

Professor Borasio, Leiter des Münchner Zentrums für Palliativmedizin, äußert sich über Sterbeprozess,  Patientenverfügung und den Stellenwert der Palliativmedizin.

Der Mensch als Patent

Die Süddeutsche Zeitung berichtet über eine Schweizer Pharmafirma, die ein Patent auf die Verwendung menschlicher Eizellen erhält. Christoph Then, Geschäftsführer von Testbiotech, kritisiert ein "exklusives Verwendungsrecht über Eizellen".

Richard Powers: "Von der Entzifferung meines Genoms habe ich gelernt, dass wir nicht das Produkt unserer Gene sind"

Im NZZ-Interview erzählt der US-amerikanische Schriftsteller Richard Powers über die Hintergründe seines neuesten Romans "Das größere Glück". Am Beispiel der Gentechnologie geht es in dem ersten "postgenomischen" Roman darum, wie komplexe wissenschaftliche Erkenntnisse in Produkte umgewandelt und der Öffentlichkeit verkauft werden.

Experimentalpsychologe Steven Pinker über die Entzifferung des Erbguts

Der Experimentalpsychologe Steven Pinker vom Department of Psychology der Harvard University schreibt im Spiegel über die Entzifferung des DNA-Codes, die bald so billig sein könnte, das sie für viele Menscheneine Option darstellt: Dies, so Pinker, verändert die Medizin drastisch - jeder könnte sein eigener Arzt sein.

Die Diskussion um Depressionen und die Sterbehilfe

Der Suizid von Robert Enke hat zur Folge, dass in diesen Tagen vielerorts intensiv über Depressionen und die Entscheidung zum Freitod berichtet und diskutiert wird. In diesem Zusammenhang, so erläutert der FAZ-Bioblog von Oliver Tolmein, wird auch das Thema "Sterbehilfe" aus anderer Perspektive erörtert.

Richter entscheiden über das Patent von Stammzellen

Am Donnerstag, den 12. November wird am Bundesgerichtshof der grundlegende Patentstreit um die Nutzung menschlicher Stammzellen verhandelt. Kann man die Nutzung von Stammzellen patentieren lassen? Wissenschaftler wollen auf diese Art ihre Ideen schützen und Geld verdienen und sprechen von einem möglichen immensen Schaden für den Forschungsstandort Deutschland, Kritiker fürchten eine Embryo-Industrie und erhoffen einen Sieg der "Moral".

Basteleien an Bakterien-DNS durch "Biohacker"

Amateurclubs in den USA experimentiern mit Bakterien-DNS und entwerfen neue Mikroorganismen. Die Biohackerszene hat die Aufmerksamkeit des FBI erregt.

 
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