Medizin – und Bioethik

Terry Pratchett fordert Recht auf Sterbehilfe

Der Bestsellerautor Terry Pratchett fordert ein Recht auf Sterbehilfe. Der selbst an Alzheimer erkrankte Schriftsteller setzt sich für die Einrichtung einer Kommission ein, die Anträge lebensmüder Briten auf Sterbehilfe prüfen soll.

Neues Gendiagnostikgesetz tritt in Kraft: Zwischen Recht auf Wissen, Nicht-Wissen und Privatsphäre

Gentests können können gesundheitliche Risiken und zukünftige Schicksale enthüllen und rühren damit an Grundfragen. Mit dem 1. Februar tritt nun das neue Gendiagnostikgesetz in Kraft, welches einerseits das Recht auf Wissen wie auch das Recht auf Nicht-Wissen berücksichtigen, andererseits Missbrauch Grenzen setzen soll.

Öffentliche Abendveranstaltung des Deutschen Ethikrates zum Thema Synthetische Biologie

"Synthetische Biologie: Leben aus dem Baukasten?" ist das Thema einer öffentlichen  Abendveranstaltung des Deutschen Ethikrates am Mittwoch, 24. Februar 2010, um 18 Uhr in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Naturwissenschaftliche, philosophische und theologische Aspekte des Eingriffes in die Baupläne des Lebens sollen diskutiert werden.

Widerruf eines Patents und Diskussionen um Biopiraterie

Das Europäische Patentamt (Epa) hat ein Patent zur Herstellung des Erkältungsmittels Umckaloabo widerrufen. Begründung: Die Technik sei bereits "ausreichend vorbekannt" gewesen, es handele sich bei dem entwickelten Verfahren des Pharmaunternehmens Schwabe patentrechtlich um keine "Erfindung".

Finanzielle Anreize für Therapieunwillige

Hohe Kosten werden durch therapieunwillige Patienten verursacht, die ihre Medikamente nicht einnehmen. Zur Problemlösung wird der Einsatz finanzieller Anreize diskutiert.

Innovative Krebstherapeutika kritsch betrachtet

Neue Krebstherapeutika sind teuer und nur begrenzt erfoglreich. Eine Diskussion über Ethik und Effizienz im Gesundheitswesen wird unumgänglich. Für die Abwägung im Einzelfall sind nicht nur medizinische Fakten relevant.

Organspende: Mangel an Spenderorganen

Der Mangel an Spenderorganen in Deutschland ist nach Mitteilung der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) ein großes Problem. Eine Verbesserung dieser Situation verspricht sich die DSO durch eine effektivere Vernetzung des Organspende-Prozesses aufgrund der neuen Leitlinien des Transplantationsgesetzes vom Juli 2009.

"1000 Fragen" Projekt: Bioethische Themen in der Online-Bürgerdebatte

Das "1000 Fragen Projekt" bezeichnet eine Online-Bürgerdebatte zu bioethischen Themen von 2002 bis 2009. Dieses nicht ergebnisorientierte Diskursprojekt bot ein Forum für die Vielfalt der Meinungsäußerungen.

Organspende in Israel: Anreize zum Altruismus

In Israel soll 2011 ein neues Organtransplantationsgesetz in Kraft treten, das auf dem simplen Grundsatz basiert: Wer selbst bereit ist Organe zu spenden, soll auch bei der Vergabe des knappen Gutes „menschliche Organe" bevorzugt behandelt werden. Auf diesem Weg soll der Anreiz, Spender zu werden, erhöht werden. Ein Kommentar zum israelischen Gesetzesentwurf findet sich im aktuellen Biopolitik-Blog der FAZ.

Hirnforschung und soziales Handeln: Wodurch entsteht Empathie?

Empathie ist für ein jedes menschliche Zusammenleben ein entscheidender Faktor. Doch wodurch entstehen Handlungen wie Teilen, Trösten oder Helfen? Ist Empathie im Hirn vorprogrammiert oder entsteht es durch Erfahrung? Neue Experimente heizen die Debatte an. (Siehe auch Ethik-News "Experiment: Gehirnaktivität bei Großzügigkeit und Fairness")

 
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