Medizin – und Bioethik

Erfolg von Mammografie-Screening fraglich

Die Überlebensrate der an Brustkrebs erkrankten Frauen wird gemäß einer Studie des nordischen Cochrane-Zentrums durch Mammographie-Screening nicht erhöht. Der Nutzen von derartigen Screening Programmen ist zu hinterfragen.

Das Gehirn - ein Beziehungsorgan

Datum: 
15. April 2010 - 19:00
Ort: 
Evangelische Stadtakademie München, Herzog-Wilhelm-Str. 24, 80331 München

Alternativen zum anthropologischen Reduktionismus in den Neurowissenschaften

Denkt das Gehirn? Ist es der Schöpfer der erlebten Welt, der Konstrukteur des Subjekts, die Ursache aller seelischen Krankheiten?

Sequenzierung von Erbgut als medizinischer Standard der Zukunft

Durch Sequenzierung des Erbgutes einer ganzen Familie  gelang es amerikanischen Forschern die genetischen Krankheiten der Kinder zu identifizieren. Sinkende Kosten und geringer Zeitbedarf des Analyseverfahrens verweisen auf die Erbgutsequenzierung als medizinischen Standard der Zukunft.

"Gesundheit Geld Gerechtigkeit - Stehen wir bald im Regen?"

Datum: 
17. April 2010 - 8:30
Ort: 
Kopfklinik, Schwabachanlage 6, Erlangen

Hängt unsere Gesundheit in den kommenden Jahren immer stärker vom Einkommen ab?
Schon jetzt ist von einer Zwei-Klassen-Medizin die Rede, PrivatpatientInnen
würden schneller, besser und umfassender behandelt als KassenpatientInnen. Erwiesen ist außerdem, dass Armut der Gesundheit schadet. Wer von Hartz IV lebt, kann nichts „zuzahlen“ und verzichtet auf orthopädische Hilfsmittel oder Medikamente. Entwickelt sich da die 3-Klassen-Medizin?

Deutsche Stiftung Organspende: Zahl der Organspenden in Deutschland auf niedrigem Niveau

Im Jahr 2009 blieb die Zahl der Organspender laut der Deutschen Stiftung Organspende extrem gering. Mittels einer Reform der Koordination unter den Kliniken erhofft sich die Stiftung eine Besserung.

Internationale Wissenschaftskonferenz AAAS über Stammzellen

Auf der internationalen Wissenschaftskonferenz AAAS in San Diego forderten Forscher zu mehr Vorsicht bei der Einschätzung des Stammzelleinsatzes in der Forschung auf. Neue Ergebnisse zeigen, dass so genannte iPS-Zellen (induzierte pluripotente Stammzellen) derzeit kaum eine Erfogsquote in der Weiterentwicklung zeigen.

Bluttest zur Geschlechtsbestimmung

Schon in der 8. Schwangerschaftswoche soll nach neuesten Forschungen das Geschlecht des Kindes per Bluttest bestimmt werden können. Die Möglichkeit zur frühzeitigen Geschlechtswahl birgt ethische Konsequenzen.

Weiterbildender Masterstudiengang Medizinethik an der Universitätsmedizin Mainz

In Kooperation mit der Europäischen Akademie Bad Neuenahr-Ahrweiler GmbH bietet die Universitätsmedizin Mainz einen weiterbildenden Masterstudiengang Medizinethik an (Bewerbung für SS 2010 bis 1. März 2010), der als Fortbildung für Ärzte und Juristen zertifiziert ist. Ethische Reflexion ist zur unerlässlichen Zusatzkompetenz im beruflichen Alltag von Ärzten und Juristen geworden.

 

Kommunikation mit Wachkoma-Patient

Wissenschaftlern ist es gelungen, über einen Gehirnscan mit einem Mann, der sich laut allen Diagnosen in einer Art Wachkoma befand, zu kommunizieren.

Vorwurf von Stammzellforschern: Gutachter blockieren Fachartikel von Wettbewerbern

In der Szene der Stammzellforscher rumort es: 14 Wissenschaftler erheben in einem offenen Brief den schweren Vorwurf, dass mancher Wettbewerber seine Gutachter-Rolle bei Fachmagazinen ausnutze, um Beiträge von Konkurrenten zu blockieren.

 
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