Medizin – und Bioethik

Eva Menasse: Essay gegen ein Verbot der Präimplantationsdiagnostik (PID)

Die Schriftstellerin Eva Menasse wendet sich im "Spiegel" vehement gegen ein Verbot der Präimplantationsdiagnostik.

EKD-Ratsvorsitzender Schneider für offene Diskussion um PID

Der amtierende Ratsvorsitzende Nikolaus Schneider spricht sich laut epd- Meldung für eine neue Debatte über die Präimplantationsdiagnostik (PID) in der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) aus. Im Interesse von Eltern, die an schweren Erbkrankheiten leiden, sollte die ethische Diskussion neu aufgenommen werden, sagte Schneider am Sonntag zum Auftakt der EKD-Synode in Hannover. Bislang hatte sich der Rat der EKD strikt für ein Verbot der PID ausgesprochen.

Vortrag Dr. Schleissing: Auf dem Weg zum Designerkind? Wie die Medizin unser Verständnis der Familie verändert

Datum: 
1. Dezember 2010 - 19:30 - 21:00
Ort: 
Evangelisches Forum Annahof, Augsburg
Vortrag im Evangelischen Forum Annahof (Augsburg) in Kooperation mit dem Augsburger Forum für Ethik in der Medizin e.V. und der evangelischen Klinikseelsorge am Klinikum Augsburg.
Kosten: 5,-/3,- Euro
Annahof, Hollbau, Veranstaltungsraum
Im Annahof 4

Präimplantationsdiagnostik (PID): Diskussionsrunde als Podcast

Auf SWR2 diskutierten zum Thema Präimplantationsdiagnostik:

Andrea Fischer, ehemalige Gesundheitsministerin, Bündnis 90/Die Grünen
Peter Hintze, CDU, Bundestagsabgeordneter und Staatssekretär im Wirtschaftsministerium
Dr. Frank-Ulrich Montgomery, Vizepräsident der Bundesärztekammer
Gesprächsleitung: Eggert Blum

Auswählen von Embryos mit "schwerwiegendem Schaden": Zum Problem der Selektion durch PID

Welche Kriterien sollen bei der Frage, ob eine Präimplantationsdiagnostik (PID) rechtlich zulässig, zur Anwendung kommen? Volker Stollorz und Jörg Albrecht weisen in einem Artikel der Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 25.10.2010 darauf hin, dass die Frage einer grundsätzlichen Freigabe der PID im Falle einer schweren Schädigung des Embryos nicht abstrakt diskutiert werden kann.

FDP will Präimplantationsdiagnostik erlauben

Die FDP arbeitet an einem Vorschlag zur gesetzlichen Regelung der Untersuchung von Embryonen auf Erbkrankheiten. Dies ist bislang in Deutschland noch nicht eindeutig gesetzlich geregelt. Der Vorstoß wirft somit erneut ethische Fragen auf: Dürfen "unpassende" Embryonen "aussortiert" werden? Wer hat das Recht, hier zu selektieren? Wie sich die politische Debatte um die Chance, diese Fragen gesetzlich zu regeln entwickeln wird, bleibt abzuwarten.

Premiere: Erstmals Behandlung von Patienten mit embryonalen Stammzellen

Die zuständigen Behörden in den USA genehmigten nun entsprechende Tests an Querschnittgelähmten in sieben Krankenhäusern. Damit wird zum ersten Mal ein Patient mit Stammzellen behandelt, die aus menschlichen Embryonen gewonnen wurden.

Evangelischer Theologe fordert Überdenken der EKD-Position zu "Künstlicher Befruchtung"

In einem Interview mit evangelisch.de hat der evangelische Ethiker Ulrich H.J. Körtner die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) dazu aufgefordert, ihre Position in Fragen der "In-vitro-Fertilisation" zu überprüfen und sich den Fragen einer medizinischen Assistenz beim Thema Kinderwunsch zu stellen.

Pluripotente Stammzellen: Neues Verfahren zur Herstellung

Einem Wissenschaftsteam vom Children's Hospital Boston ist es gelungen aus erwachsenen Hautzellen Stammzellen und Muskelzellen zu erschaffen. Das neue Verfahren ist schneller und effektiver als die bisher angewandten Methoden.

In-vitro-Fertilisation: Medizin-Nobelpreis 2010 an Robert Edwards - Kritik aus dem Vatikan wegen "moralischer Bedenken" über künstliche Befruchtung

Der Vater der künstlichen Befruchtung, der Brite Robert Edwards, hat den Medizin-Nobelpreis 2010 erhalten. Während die Kollegschaft gratuliert und allenfalls den späten Zeitpunkt der Auszeichnung kritisiert, äußert der Vatikan moralische Bedenken.

 
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