Medizin – und Bioethik

Verbesserte Sequenzierung einzelner Chromosomen dank Gentechnik möglich

Mit einer neuen Methode lässt sich die DNA eines einzelnen Chromosoms bestimmen, was die Analyse individueller Genome erheblich verbessert, berichtet das Online-Portal pflanzenforschung.de. Zukünftig könnte damit sowohl die genetische Diagnose als auch die Erforschung der Entwicklungsgeschichte von Menschen aber auch von Pflanzen und Tieren erleichtert werden.

Ethikrat legt Stellungnahme zur Bewertung von Nutzen und Kosten im Gesundheitswesen vor

Unter dem Titel „Nutzen und Kosten im Gesundheitswesen - Zur normativen Funktion ihrer Bewertung“ hat der Deutsche Ethikrat (DER) am 27. Januar 2011 seine dritte Stellungnahme im Jahr 2011 verabschiedet.

EKD-Ratsvorsitzende Schneider diskutiert über Zulassung von Gentests an Embryonen

Die evangelische Kirche denkt über ihre Haltung zu Gentests an Embryonen nach. Bei einer Podiumsdiskussion zur umstrittenen Präimplantationsdiagnostik (PID) am Mittwochabend in Berlin verwies der EKD-Ratsvorsitzende Nikolaus Schneider vor allem auf seelsorgerliche Erwägungen bei der christlich-ethischen Urteilsbildung. Eine epd-Meldung und ein Videoclip der Veranstaltung finden Sie angehängt.

 

Genetische Defekte bei Schwangeren auch mit nicht-invasiven Tests erkennbar

Die Süddeutsche Zeitung berichtet in ihrer Ausgabe vom 13. Januar 2011 von erfolgreichen Bluttests, mit denen sich allein aus dem Blut einer Schwangeren ablesen lässt, ob ihr Baby z.B. ein Down-Syndrom entwickeln wird.

Votum der Nationalen Akademien für eine begrenzte Zulassung der PID in Deutschland

Zur Debatte um die rechtliche Reglung der Präimplantationsdiagnostik hat die Leopoldina - Nationale Akademie der Wissenschaften in Zusammenarbeit mit acatech - Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und der Berlin-Bradenburgischen Akademie der Wissenschaften am 18. Januar 2011 eine "Ad-hoc-Stellungnahme" veröffentlicht.

Diskussionsabend mit SchülerInnen: Ethik der Lebensgrenzen

Datum: 
20. Januar 2011 - 19:00 - 21:00
Ort: 
Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus, Salvatorstraße 2, München, Raum 1120

Einladung zum DISKUSSIONSABEND des Karlsgymnasiums München und der Landeszentrale für politische Bildungsarbeit:

Ethik der Lebensgrenzen

19 Uhr Begrüßung, Thematische Einführungen

20 Uhr Podiumsdiskussion mit anschließender Öffnung ins Plenum,

Teilnehmer:

Wissenschaftliche Selbstkontrolle in der Diskussion

Der Frage, ob die anonyme Begutachtung medizinischer Forschung der Königsweg der gegenwärtigen Peer-Review-Praxis ist, geht ein Artikel von Manuela Lenzen-Schulte in der FAZ nach (vgl. Anhang).

Textbook "Forschungsethik" der EU-Kommission erschienen

Die EU-Kommission hat ein "Textbook on Ethics in Research" veröffentlicht, in dem Sie sowohl Forscher als auch eine interessierte Öffentlichkeit dafür gewinnen will, sich mit ethischen Fragestellungen bei der Erforschung moderner Technologie wie z.B. der Nanotechnologie, aber auch medizin- informationsethischer Fragestellungen zu beschäftigen. Der Vorstellung forschungsethischer Fragestellungen ist eine umfangreiche Liste von "Case Studies" angehängt, in denen die zuvor erläuterten Prinzipien zur Anwendung kommen.

Einsatz fetaler Stammzellen zur Schlaganfalltherapie

Glasgower Forscher setzten fetale Stammzellen zur Schlaganfalltherapie ein. Die Stammzellen wurden direkt ins Gehirn injiziert. Der Erfolg ist ungewiss, die Methode ethisch umstritten.

Eurobarometer Spezial zu Biotechnologie ist erschienen

Der "Eurobarometer Spezial" Bericht zur Biotechnologie ist Ende Oktober 2010 erschienen. Im Frühjahr 2010 wurden europaweit die Einstellungen der EU-Bürger zu biotechnologischen Feldern abgefragt. Hier finden Sie sowohl die englische wie auch die deutsche Fassung des Berichts.

 
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