Medizin – und Bioethik

10 Jahre Österreichische Bioethikkommission: Nur eine Empfehlung wurde umgesetzt

Die Vorsitzende der Bioethikkommission beim österreichischen Bundeskanzleramt kritisiert, dass zehn Jahre nach Einrichtung nur eine einzige der zahlreichen Empfehlungen umgesetzt worden ist.

Kirchliche Krankenhäuser finden schwer geeignete Führungskräfte

Das Deutsche Ärzteblatt berichtet in seiner Onlineausgabe vom 24. März 2011 über Probleme kirchlicher Krankenhäuser, geeignete Mediziner und Manage­mentf­ührungskräfte zu gewinnen.

Deutscher Ethikrat nimmt Stellung zur PID

In der Debatte um die Zulassung der Präimplantationsdiagnostik (PID), bei der es darum geht, ob genetisch belastete Embryonen im Labor aussortiert werden dürfen, bevor sie für eine Schwangerschaft in die Gebärmutter der Frau eingepflanzt werden, hat nun auch der Deutsche Ethikrat eine Stellungnahme vorgelegt. Eine knappe mehrheit mit 13 von 26 Mitgliedern hält die PID unter bestimmten Einschränkungen für ethisch gerechtfertigt. Dagegen befinden 11 Ratsmitglieder die PID für unzulässig und gesetzlich zu verbieten.

Gynäkologe Matthias Bloechle und Landesbischof Johannes Friedrich über Präimplantationsdiagnostik

In der Debatte über die gesetzliche Zulassung der Präimplantationsdiagnostik (PID) stellen der Gynäkologe Matthias Bloechle und der evangelische Landesbischof in Bayern Johannes Friedrich ihre Meinungen in einem Interview mit dem evangelischen Magazin chrismon dar.
Sie diskutieren darüber welche Freiheiten und Folgen die PID für den Einzelnen und für die Gesellschaft mit sich bringt.

Tagung: "Ethik der Personalisierten Medizin: Medizinische, soziale und ökonomische Aspekte"

Datum: 
6. Juni 2011 - 9:30 - 16:30
Ort: 
Innovations- und Gründerzentrum Biotechnologie IZB (Am Klopferspitz 19, 82152 Martinsried, Ellipse, Haus 7)

Das Tagungsprogramm finden Sie im Anhang als PDF-Datei.

> Zum Tagungesbericht
> Zu den Bildern der Tagung

Evangelische Kirche: Rat der EKD weiterhin für Verbot der PID

Der Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) hat eine Erklärung zur Präimplantationsdiagnostik (PID) veröffentlicht. Darin sprechen sich die Mitglieder des Rates einmütig dafür aus, PID nicht gesetzlich zuzulassen. Der Rat ist der Auffassung, dass eine unbegrenzte Zulassung der PID das christliche Menschenbild relativiere. Dieses gründe sich nämlich darauf, so die Erklärung, "dass der Mensch nicht sein eigener Schöpfer ist, sondern dass sich alles Leben Gott verdankt.

Ethikkommission der Giordano-Bruno-Stiftung empfiehlt Zulassung von PID

Die Ethikkommission der Giordano-Bruno-Stiftung hat sich für eine Zulassung von PID ausgesprochen. Ein Verbot sei in einem liberalen Staat nicht zu vertreten und wäre zudem sozial ungerecht.

Doris Pfabigan: Würde und Autonomie im Alter und in der Pflege

Doris Pfabigan beschäftigte sich in ihrer Dissertation an der Universität Wien mit den Begriffen "Autonomie" und "Würde" aus philosophischer, aber auch aus soziologischer und pflegewissenschaftlicher Sicht: Wie können Menschen selbstbestimmt und in Würde altern? Was bedeutet die Forderung "In Würde altern" konkret für die Praxis bei geriatrischer Langzeitpflege?

Ernst Wolner über Pränatalmedizin: Plädoyer für Lösungen zum Wohl der Betroffenen

Ernst Wolner, emeritierter Universitätsprofessor für Chirurgie und Mitglied des Obersten Sanitätsrates und der Bioethikkommission in Österreich, schreibt im "Standard" über Möglichkeiten und Gefahren der Pränatalmedizin. Ein Plädoyer für Lösungen zum Wohl der Betroffenen.

Göttinger Jurist Christian Starck kritisiert PID-Stellungnahme der Leopoldina

In einem Gastbeitrag der Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 19. Januar 2011 kritisiert der Göttinger Jurist Prof. Dr. Christian Stark, Lehrstuhl für Öffentliches Recht der der GAU, die Adhoc-Stellungnahme der deutschen Nationalakademien vom 18. Januar 2011 zum politischen Umgang mit der Präimplantationsdiagnostik.

 
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