Grüne Gentechnik

Stellungnahme zur Grünen Gentechnik

Die Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina, Nationale Akademie der Wissenschaften, die Deutsche Akademie der Technikwissenschaften acatech und die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften (für die Union der Deutschen Akademien der Wissenschaften) haben eine Stellungnahme zu "Für eine neue Politik in der Grünen Gentechnik" veröffentlicht (siehe Link unten).

Akzeptanz der Grünen Gentechnik steigern: Interview mit Jörg Hacker

Der künftige Vorsitzende der Leopoldina, die als Nationale Akademie die Politik in wichtigen Fragen wissenschaftlich berät, im Gespräch über die Akzeptanz neuer Technologien und die Zukunft der Lebenswissenschaften.

Landesbischöfin Käsmann: Kirche hat Vorbehalte gegen Grüne Gentechnik

Im Rahmen der Sendereihe "12 Orte - 12 Gespräche" der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannover diskutierte die Landesbischöfin Margot Käsmann mit dem Agrarbiologen und Saatzüchter Andreas J. Büchting zum Themenfeld "Grüne Gentechnik". Käsmann rief zu einem bewussten Umgang mit Lebensmitteln auf und betonte ihre Vorbehalte bezüglich der Risiken gentechnisch veränderter Pflanzen.

Förderung Grüner Gentechnik zur zukünftigen Ernährung notwendig

Ohne Grüne Gentechnik zur Ertragssteigerung von Nutzpflanzen ist global die Bereitstellung von Nahrungsmitteln gefährdet, so Stefan Schillberg vom Fraunhofer Institut für Molekularbiologie und Angewandte Ökologie. Ein Interview.

Gentechnisch veränderter Leinsamen nachgewiesen

Leinsamen-Proben aus konventioneller Produktion enthalten in erheblichem Umfang gentechnisch veränderten Leinsamen. Zu diesem Ergebnis führten umfangreiche Untersuchungen der CVUA (Chemische und Veterinärsuntersuchungsämter) Freiburg. Gentechnisch veränderte Leinsamen ist in der EU nicht zugelassen.

Neues Siegel zur Lebensmittelkennzeichnung "Ohne Gentechnik" nicht eindeutig

Neues Logo "Ohne Gentechnik" zur Kennzeichnung gentechnikfreier Lebensmittel kommt kaum zum Einsatz. Das Logo impliziert Ausnahmeregelungen: gentechnisch verändertes Futter darf nur in einem bestimmten Zeitraum vor der Schlachtung nicht verwendet werden, Futtermittelzusätze und Arzneien aus gentechnisch veränderten Mikoorganismen sind erlaubt. Verbraucher verbinden jedoch mit dem Label einen gentechnikfreien Produktionsprozess. Kritiker bezeichnen das Logo als "Verbrauchertäuschung".

Bekämpfung des Welthungers durch Grüne Gentechnik kontrovers diskutiert

Forschungen zur Herstellung einer transgenen Reissorte mit Ertragssteigerung bei geringerem Ressourceneinsatz wecken Hoffnungen auf Bekämpfung des Welthungers durch Grüne Gentechnik. Kritiker sehen in der Grünen Gentechnik allenfalls eine Beitrag zur Verbesserung der Welternährungssituation zusammen mit konventionellen Zuchtmethoden oder Methoden aus dem Öko-Landbau.

Wissenschaftsdiplomatin Nina Fedoroff setzt sich im Auftrag der US-Außenministerin für die weltweite Verbreitung der Gentechnik ein. Ein Interview

Die Molekularbiologin Nina Fedoroff sieht wissenschaftlich keine Fakten gegen den Einsatz grüner Gentechnik, sondern eine Antwort auf die Krise der Welternährung. In einem Interview bezieht sie Stellung.

Test transgener Maispflanzen durch Max-Planck-Wissenschaftler zeigt erfolgreiche Abwehr des Maiswurzelbohrers

Max-Planck-Wissenschaftler haben zusammen mit Wissenschaftlern der Universität Neuchâtel (Schweiz), der TU München und dem United States Department of Agriculture der Universität Missouri transgene Maispflanzen getestet, die durch den Lockstoff Caryophyllen Nematoden als natürliche Feinde der Maiswurzelbohrerraupen anlocken. Schädlingszahl und Wurzelschäden wurden bei diesen Planzen deutlich reduziert, vergleichbar wie nach Einsatz synthetischer Insektizide.

Stellungnahme von DFG, acatech und Leopoldina zur "Synthetischen Biologie"

Von den Präsidenten der Deutschen Forschungsgemeinschaft, der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften und der Leopoldina wurde am 27. Juli 2009 ein Positionspapier zur sogenannten Synthetischen Biologie veröffentlicht, bei der chemische Moleküle mit Ingenieurmethoden zu biologischen Strukturen kombiniert werden.

 
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