Grüne Gentechnik

Konventionelle Züchtung verändert Pflanzen stärker als Grüne Gentechnik

Wissenschaftler der Universität Erlangen gelang der Nachweis, dass die Genaktivität von Gerstenpflanzen durch konventionelle Züchtung deutlich mehr beinflusst wird als durch gentechnische Veränderung. Ein wichtiger Beitrag zur realistischen Einschätzung der Risiken und Chancen der Grünen Gentechnik.

Veranstaltungsreihe zum Thema Freilandversuche im Rahmen Grüner Gentechnik

Die Zulassung der Genkartoffel von der EU bei gleichzeitigem teilweisem Verbot von Freilandversuchen seitens des Bundes lässt die Klärung vieler mit Grüner Gentechnik verbundener Fragen offen.  Ein Veranstaltungsreihe des Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung zusammen mit dem Haus der Wissenschaft in Braunschweig will diese Fragen dikutieren.

Gentechnikfreies Essen - eine Illusion?

Etwa 80 Prozent aller Produkte in deutschen Supermärkten, so der Wissenschaftskreis Grüne Gentechnik, werden inzwischen mithilfe von Verfahren der Grünen Gentechnik hergestellt: "Ohne Gentechnik heißt realistisch mit ein bisschen Gentechnik, denn die Nahrungsmittelindustrie kann ohne diese Verfahren nicht mehr auskommen", sagt Gerd Spelsberg, Redaktionsleiter der Website transgen.de. Die hohe Zahl zeigt, dass die gegenwärtige Kennzeichnungsregelung defizitär ist.

Nach der Zulassung für Amflora: Nina Bublitz über den fehlenden Nutzen

Bisher, so Nina Bublitz im "Stern", hat Grüne Gentechnik noch keinen Grund geliefert, sie zu schätzen. Für den deutschen Verbraucher bietet sich ihrzufolge folgendes Bild: Der Nutzen gentechnisch veränderter Pflanzen ist nicht ersichtlich, die Risiken sind es dagegen.

Anbau der gentechnisch veränderten Kartoffelsorte "Amflora" genehmigt

Erstmals wurde nun durch die EU-Kommission der Anbau einer gentechnisch veränderten Pflanze EU-weit genehmigt. Die Kartoffelsorte wurde speziell für den industriellen Gebrauch entwickelt, so unter anderem für die Produktion von Papier. Die Entscheidung wurde von Umweltschützern scharf kritisiert.

Studie der ISAAA: Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen nimmt weltweit weiter zu

Laut einer neuen Studie der Agro-Biotechnologie-Agentur ISAAA (International Service for the Acquisition of Agri-Biotech Applications) nimmt der Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen weiter zu: 2009 stiegen die Flächen weltweit noch einmal um sieben Prozent auf nunmehr 134 Millionen Hektar. Besonders starke Flächenzuwächse gab es in Burkina Faso, Brasilien und Südafrika.

Grüne Gentechnik: China beschließt neue Feldversuche

Steht China vor einer neuen Ära der Agrobiotechnik? Peking hat grünes Licht gegeben für Feldversuche mit insekten-resistentem Reis und sogenanntem Phytase-Mais. Die Versuche sollen zeigen, ob die Pflanzen marktfähig für den großflächigen Anbau eingesetzt werden können.

Grüne Gentechnik: Theologe Gottwald fordert mehr "Wahrhaftigkeit" in der Kommunikation

Der Theologe und Unternehmensberater Franz-Theo Gottwald fordert mehr Wahrhaftigkeit in der Debatte um Grüne Gentechnik. Die Diskutanten sollen nicht mehr lügen, ihre Gegner nicht mehr diffamieren, nicht mehr selektiv nur jene Argumente akzeptieren, die der eigenen Position entsprechen. Die "Zeit" kritisiert, dass Gottwalds Forderung zwar gut ist, er selbst aber nicht mit gutem Beispiel vorangeht.

Schweizer Moratorium gegen die Nutzung gentechnisch veränderter Tiere und Pflanzen verlängert

Das seit 5 Jahren gültige Moratorium wurde um weitere 3 Jahre verlängert, um dadurch dem laufenden Forschungsprogramm zu Nutzen und Risiken gentechnisch  veränderter Pflanzen mehr Zeit zur Verfügung zu stellen.

Richtungswechsel: Nahrungsmittelindustrie nun für Kennzeichnung von Genlebensmitteln

Die Nahrungsmittelindustrie hat sich nun doch für eine eindeutige Kennzeichnung von Genlebensmitteln ausgesprochen. Die Branche sei dafür, gentechnisch veränderte Produkte "positiv zu kennzeichnen", so der Chef der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE), Matthias Horst. BUND übt Kritik:  Die Branche wolle Gennahrung nicht reduzieren, sondern ihr im Gegenteil zum Durchbruch verhelfen.

 
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