Ethikrat

Evangelischer Theologe Peter Dabrock wird Mitglied im Vorstand des Deutschen Ethikrates

In seiner Sitzung am 26. April 2012 wählte der Deutsche Ethikrat den evangelischen Theologen Peter Dabrock in den vierköpfigen neuen Vorstand, dessen Vorsitzende künftig die Kölner Medizinethikerin Christiane Woopen ist. Dabrock, der seit 2010 die Professor für Systematische Theologie (Ethik) an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg innehat, wurde erst in 2012 von Bundestagspräsident Norbert Lammert als Mitglied in den Ethikrat berufen.

Wann endet das menschliche Leben?

Der Deutsche Ethikrat setzt sich in seiner aktuellen Pressemitteilung mit der Frage "Wann ist der Mensch tot" auseinander. Die Beiträge zu verschiedenen Auffassungen vom Lebensende und die Bedeutung für die medizinische Praxis bildeten den thematischen Rahmen der Veranstaltung aus der Reihe „Forum Bioethik“.

Ethikrat berät zum Thema "Synthetische Biologie"

In dieser Woche berät der Nationale Ethikrat über eine Kurzstellungnahme zum Thema "Synthetische Biologie". Bei ihr geht es um die Herstellung künstlicher Gene und neuer Zusammensetzung dieser; es geht um "verbessertes Design von Stoffwechselprozessen". Die Synthetische Biologie ist bisher auf Experimente beschränkt. 

Ethik boomt - Ethikräte auch

Tausende Ethikräte gibt es weltweit, hundert allein in der Schweiz. Um was sie sich alles kümmern beschreiben Ludwig Hasler und Yvonne-Denise Köchli in der Weltwoche vom 5. Dezember 2011 unter dem Titel: "Erkundungen in der Werkstätten der Moral."

Stellungnahme des Deutschen Ethikrates zu Mensch-Tier-Mischwesen

Der Deutsche Ethikrat hat seine Stellungnahme zum Thema "Mensch-Tier-Mischwesen in der Forschung" vorgestellt. Darin äußert sich Sorge ob der "Mischwesen" und die Forderung nach klareren Gesetzen. Das schon bestehende Verbot, menschliche Embryonen auf ein Tier zu übertragen oder Chimären zu erzeugen, sollte ausgeweitet werden: Künftig solle es auch nicht erlaubt sein, tierische Embryonen auf den Menschen zu übertragen.

Deutscher Ethikrat nimmt Stellung zur PID

In der Debatte um die Zulassung der Präimplantationsdiagnostik (PID), bei der es darum geht, ob genetisch belastete Embryonen im Labor aussortiert werden dürfen, bevor sie für eine Schwangerschaft in die Gebärmutter der Frau eingepflanzt werden, hat nun auch der Deutsche Ethikrat eine Stellungnahme vorgelegt. Eine knappe mehrheit mit 13 von 26 Mitgliedern hält die PID unter bestimmten Einschränkungen für ethisch gerechtfertigt. Dagegen befinden 11 Ratsmitglieder die PID für unzulässig und gesetzlich zu verbieten.

 
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