Medizin – und Bioethik

BMBF Klausurwoche zu "Therapie und Person: Das philosophische Problem der personalen Identität und die Konsequenzen neurologischer Therapien am Beispiel der Tiefenhirnstimulation"

Laufzeit: 
1. Juli 2011 - 30. September 2012

Das Institut TTN veranstaltet eine vom BMBF geförderte wissenschaftliche Klausurwoche zum Thema „Therapie und Person. Das philosophische Problem der personalen Identität und die Konsequenzen neurologischer Therapien am Beispiel der Tiefenhirnstimulation“. Die Klausurwoche wird vom 27. Februar bis 2.

Der Embryo in der Petrischale. Präimplantationsdiagnostik und Kinderwunsch

Datum: 
19. Mai 2011 - 19:00
Ort: 
Evangelische Stadtakademie München

Lange Zeit galt die Präimplantationsdiagnostik (PID) als unvereinbar mit dem deutschen Embryonenschutzgesetz. Seitdem jedoch der Bundesgerichtshof im Juli 2010 die Durchführung einer PID für straffrei erklärte, hält die Diskussion darüber an, ob Embryonen mit schweren genetischen Schäden verworfen werden dürfen: Bedeutet die Realisierung eines Kinderwunsches mit PID immer auch ein Umwelturteil über behindertes Leben?

Urteil des Europäischen Gerichtshofes zu Patentierung von Stammzellen

Laut dem Urteil des Europäischen Gerichtshofs vom 18.12.2014 gelten nur solche Zellen als Embryonen, die sich auch tatsächlich zum Menschen entwickeln können. Parthenoten hätten diese Fähigkeit nicht und fielen daher auch nicht unter das Verbot eines Patentes auf menschliche Embryonen.

Tagungsbericht: Bioethik im Diskurs

Vom 24. bis 25. November 2014 fand eine Kooperationstagung
des Instituts für Ethik und Recht in der Medizin der Universität
Wien (IREM) des Instituts TTN sowie der Evangelischen
Akademie in Tutzing ebendort statt.


 


Deutscher Ethikrat befasst sich mit dem Thema "Beihilfe zur Selbsttötung"

Der Deutsche Ethikrat hat sich im Rahmen seiner öffentlichen Plenarsitzung am 27. November mit Fragen der Beihilfe zur Selbsttötung beschäftigt und plant, auf Grundlage der gestrigen Sitzung eine Empfehlung vorzulegen.

Ethik Debatte um nicht ausreichend geteste Ebola-Medikationen

Der vielleicht letzte Strohhalm: Infiziert mit dem Ebola-Virus haben sich ein Spanier und zwei Amerikaner einer Behandlung mit einem bis dato noch nicht zugelassenen Antikörper-Präparat unterzogen - und sind nach ersten Erkenntnissen auf dem Weg der Besserung.
Derzeit sind nur Medikamente und Impfstoffe vorhanden, die noch nicht zugelassen sind, weil sie bisher nur an Tieren, wie beispielsweise an Affen, getestet worden sind.
Damit stellt sich die Frage, ob solche Medikationen in der Hoffnung auf Heilung verabreicht werden dürfen, wenn die Risiken ni

Redefinition von "Embryo"

Zu der Frage "wann entsteht Leben?" äußerte sich der Generalanwalt des Europäischen Gerichtshofs (EuGH), Cruz Villalón, in seiner Erklärung zur Definition des Embryonen-Begriffs.
"Eine Eizelle, die ohne Befruchtung zur Weiterentwicklung angeregt worden ist und die nicht fähig ist, sich zu einem Menschen zu entwickeln", könne nach seinem Gutachten "nicht als menschlicher Embryo angesehen werden".

Einladung zu "Bioethik im Diskurs" - Tagung an der Evangelischen Akademie in Tutzing

Datum: 
24. November 2014 - 9:30 - 25. November 2014 - 15:15
Ort: 
Evangelische Akademie Tutzing

Biotechnologische Forschung und Entwicklung haben in den vergangenen Jahren unsere Vorstellungen vom Leben und seiner Gestaltbarkeit verändert. Ankündigungen von Forschern, die Lebenszeit von Menschen verzehnfachen zu können, lassen sich nicht mehr einfach in den Bereich der Science-Fiction verweisen. In der Verbindung von biologischer Forschung und Ingenieurwissenschaft werden die Unterscheidungen Natur/Kultur bzw. Natur/Technik immer unschärfer. So lässt die speziell zu Forschungszwecken gezüchtete Onkogenmaus technisch hergestellte Natur möglich erscheinen.

Geteilte Elternschaft bei Gamenten- und Embryonenspende: Medizinische, rechtliche und ethische Aspekte

Im Fortpflanzungsmedizinrecht in Deutschland entscheiden auch Bestimmungen des familiären Personenstands über die Zulassung oder Ablehnung von Wunscheltern zu einer assistierten Reproduktion. Angesichts neuer Formen geteilter Elternschaft diskutiert ein Artikel in der GebFra, der im TTN-Umfeld entstanden ist, die Frage, ob die bestehenden Regelungen zur Sicherstellung des Kindeswohls noch zeitgemäß sind.

 
Inhalt abgleichen