Biomasse

Wie Energiewende und Emissionshandel den Klimawandel vorantreiben

Die Energiewende eine Farce? Die ARTE-Doku "Saubere Energie" untersucht die Wirksamkeit der Maßnahmen der europäischen Energiepolitik, mit denen bis 2050 Strom ohne den Ausstoß von CO2 produziert werden soll und kommt dabei zu ernüchternden Ergebnissen. Einerseits wird aufgezeigt, inwiefern das derzeitige Setzen auf Biomasse, Holz und Kohle für das Klima sogar verheerendere Folgen hat als die Verbrennung von Mineralöl.

Energiewende von unten

Am Beispiel des energieautarken Feldheim in Brandenburg untersucht der ZEIT-Artikel, wie die 'Energiewende von unten' in Deutschland gelingen kann. Der ländliche Raum spiele dabei als Experimentierfeld und Energielieferant eine zentrale Rolle. Da ca. 20 Millionen Einwohner in 132 Regionen bereits so viel Energie erzeugen, wie sie verbrauchen, sei die Energiewende rein rechnersich bereits auf einem Viertel der GRundfläche Deutschlands vollzogen.

Veränderte Genaktivität bei Pflanzen durch Stress

An der Universität Würzburg erforscht Prof. Dröge-Laser die Auswirkungen von Stress auf die Genaktivität von Pflanzen. Untersuchte Stressfaktoren sind Energiemangel sowie Schädigungen durch Pilze und Bakterien

Mikroalgen als Energiequelle der Zukunft: Option oder Utopie?

Mikroalgen werden vom Bundesforschungsministerium als eine mögliche "Energiequelle der Zukunft" genannt. Wieviel Realitätsgehalt in dieser Utopie steckt, ist umstritten.

Schlechte Ökobilanz für Biotreibstoffe aus Algen

Algen sind aufgrund hoher Treibhausgasemissionen und schlechter Ökobilanz bei der Kultivierung als Rohstofflieferanten für Biosprit ungeeignet.

Regenwald durch Biokraftstoff-Plantagen gefährdet

In Brasilien veranlasst die Ausdehnung des Pflanzenanbaus zur Gewinnung von Biosprit auf ehemalige Rinderweiden  die verdrängten Viehzüchter zur Rodung von Regenwald. Eine wissenschaftliche Studie zeigt den Zusammenhang zwischen Biosprit und Regenwaldabholzung.

Täglicher Waldverlust von der Fläche Hannovers durch Bioenergie?

Das Münchner ifo Institut beziffert, dass die globale Waldfläche zwischen 1990 und 2005 um drei Prozent zurückgegangen ist. Das entspreche einem Verlust von 20.000 Hektar pro Tag - einer Fläche so groß wie Hannover. Besonders in den tropischen Ländern wird viel Wald abgeholzt. Eine zentrale Ursache hierfür sei der wachsende Flächenbedarf für die Produktion von Biokraftstoffen.

Flächenbedarf für Bioenergie: 3,7 Milliarden ha bis 2020?

Die von Wirtschaft und Bundesregierung finanzierte Agentur für erneuerbare Energien (AEE) erwartet, dass der Flächenbedarf in der Landwirtschaft für die Bioenergie bis 2020 auf rund 3,7 Mio ha steigt, nach aktuell rund 1,6 Mio ha, berichtet topagrar.

Konkurrenz um Biomasse

Nachwachsende Rohstoffe bilden die Basis der Energieversorgung und werden zunehmend von der chemischen Industrie zur Produktherstellung eingesetzt. Die Konkurrenz um Biomasse erfordert die Festlegung von Prioritäten auf der Grundlage von Energieforschung.

UN-Bericht: Biotreibstoffe haben eine schlechtere Öko- und Klimabilanz als erhofft

Ein Bericht des Internationalen Rats für nachhaltige Ressourcennutzung unter der Leitung des Ökologen Ernst-Ulrich von Weizsäcker kritisiert die Öko- und Klimabilanz von Biotreibstoffen: Diese sei sogar schlechter als jene von herkömmlichem Benzin.

 
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