Pränataldiagnostik

Pränatale Diagnostik: Bedeutet ein geringeres medizinisches Risiko eine größere ethische Herausforderung?

Die mögliche Zulassung eines Bluttest zur Diagnose von Trisomie 21 bei Föten als Kassenleistung belebt die ethische Debatte um den sogenannten Praenatest im Allgemeinen. In ihrem Essay reflektiert die Biochemikerin und Journalistin Kathrin Zinkant über die verschiedenen Argumentationsstrategien in diesem moralischen und gesellschaftspolitischen Diskurs. Dabei weist sie insbesondere darauf hin, dass die tatsächlichen Konsequenzen einer gendiagnostischen Untersuchung während der Schwangerschaft bisher unzureichend empirisch erfasst wurden.

Pränataldiagnostik und gesellschaftliche Folgen in Dänemark

Seit 2004 besteht in Dänemark das Angebot kostenloser Pränataldiagnostik im ersten Schwangerschaftsdrittel. Der Artikel Eins von 800 untersucht dessen gesellschaftliche Folgen am Beispiel der 2008 geborenen Emmy.

Schwangerenbluttests zeigen Erbinformationen des Embryos

Der Zeit-Artikel berichtet über die von Gendiagnostikfirmen entwickelten Schwangerenbluttests, die es ermöglichen, ein detailliertes Bild der genetischen Informationen des Embryos zu bekommen und Erbkrankheiten wie Trisomie 21 zu diagnostizieren. Bald könnte der Test routinemäßig bei Vorsorgeuntersuchungen eingesetzt werden. Die Unsicherheit bei der Deutung genetischer Abweichungen und damit der Vorhersage einer Erbkrankheit jedoch machen die Beratung werdender Eltern problematisch.

 
Inhalt abgleichen