Artensterben

Neue Tierarten am Mekong entdeckt

Der Mekong stellte sich in den letzten Jahren als wahre Fundgrube für Biologen heraus. Allein in letzter Zeit wurden über 200 neue Tier- und Pflanzenarten beschrieben. Diese Vielfalt ist jedoch bedroht, so zum Beispiel der neu entdeckte Stupsnasenaffe, von dem nur noch geschätzte 300 Vertreter leben. Der WWF fordert, die südostasiatische Region stärker zu schützen, um einem Artensterben entgegenzuwirken.

Die Rolle der Zoos beim Artenschutz

Welche Rollen können Zoos im Kontext des Artenschutz spielen? Dieser Frage widmet sich Juliette Irmer in der Süddeutschen Zeitung.

Artensterben: Vor allem Wirbeltiere sind gefährdet

Die Weltnaturschutzunion (IUCN) warnt: Jedes Jahr kommen über 50 Säugetiere, Vögel und Amphibien auf der Gefährdungsskala der Roten Liste. Vor allem Wirbeltiere sind gefährdet.

Kreuzungsprojekt zum Artenschutz: Der Bestand des Florida-Pumas erholt sich leicht

Vom Florida-Puma (Puma concolor coryi) gab es zu Beginn der neunziger Jahre nur noch ca. 25 Exemplare weltweit. Durch die kleine Population waren Konsequenzen durch Inzucht zu befürchten. 1995 begannen Wissenschaftler daher mit einem Kreuzungsversuch, der die Tiere retten sollte: Acht Weibchen des nahe verwandten Texas-Pumas (Puma concolor stanleyana) wurden in Florida ausgewildert. Seither hat sich nicht nur der Bestand verdreifacht. Die Gesundheit der Tiere ist auch wesentlich besser.

Artensterben: Der Auerochse ist ausgestorben

1627 wurde der Auerochse ausgerottet. Seit einigen Jahrzehnten versucht die Wissenschaft ihn "wieder zum Leben zu erwecken". Ohne Erfolg.

Wirtschaftsinteressen contra Artenschutz

Traurige Bilanz für Fische nach der Cites-Konferenz in Doha. Wirtschaftliche Interessen  dominieren gegenüber dem Schutz der vom Aussterben bedrohten Fischarten.

Globaler Schutz für den überfischten Roten Thunfisch

Die Europäische Kommission propagiert globales Fangverbot für den in Sushi-Restaurants beliebten Roten Thunfisch. Das Internationale Handelsverbot des Washingtoner Artenschutzübereinkommens soll gelten. Ein Milliardengeschäft steht vor dem Zusammenbruch. Betroffen sind vor allem kleine Fischereibetriebe.

Fischfang in Europa ist umweltschädlich

Die Fangquoten des europäischen Fischfangs verstoßen gegen das Vorsorgeprinzip des EU-Rechtes. Die Bestandsgröße der meisten Fischarten ist infolge Überfischung nicht mehr ausreichend.

Millennium Seed Bank: Ein Artenschutzprojekt für Pflanzenarten

Das Projekt "Millennium Seed Bank" hat es sich zur Aufgabe gemacht, vom Aussterben bedrohte Pflanzenarten zu archivieren. Rund zehn Prozent aller bekannten Landpflanzen sind nach eigenen Angaben bereits in der Datenbank gespeichert.

Internationaler Rat warnt vor Plünderung der Meere

Die Überfischung der Meere und Auswirkungen des Klimawandels wurden von Experten bei der Tagung des Internationalen Rates für Meeresforschung als Ursache für die Plünderung der Meere thematisiert.  Die EU will ihre Fischereipolitik reformieren. Die geplanten Maßnahmen zur Einschränkung der europäischen Fangflotte stoßen bei Wissenschaftlern auf Kritik.

 
Inhalt abgleichen