Landwirtschaft

Christian Dürnberger - Was erwartet die Gesellschaft von der Landwirtschaft

TTN-Mitarbeiter Christian Dürnberger hielt am 8. November 2013 die Festrede im Rathausprunksaal von Landshut im Rahmen der Meisterbriefübergabe des Fortbildungszentrum für Landwirtschaft. Thema war die gesellschaftliche Erwartungshaltung an Landwirtschaft - mit besonderer Berücksichtigung der ethischen Perspektive.

Schädlingsbefall an transgenem Mais

Die bisherige Schädlingsresistenz gentechnisch veränderter Pflanzen scheint erstmals größere Lücken aufzuweisen. Grund dafür ist, dass der bekämpfte Maiswurzelbohrer eine Resistenz gegen das Toxin entwickelt, ein ähnliches Phänomen wie die allmähliche Antibiotikaresistenz von Keinem. Als Ursache für diese Entwicklung wird vor allem der häufige Anbau von Monokulturen genannt, in welchen der Käfer schnell Resistenzen entwickeln kann.

Schmallenberg-Virus weiter auf dem Vormarsch

Nachdem mittlerweile etwa 1000 deutsche Landwirtschaftsbetriebe vom neuen Virus befallen sind, ist nun der Übertragungsmechanismus aufgeklärt. Gnitzen, das sind zu den Mücken gehörende Insekten, wurden als Überträgerorganismen indentifiziert. Der Virus, der Fehlbildungen bei Jungtieren auslöst, ist nach derzeitigem Wissensstand für Menschen jedoch ungefährlich.

Herkunft landwirtschaftlicher Produkte: Große Wissenslücken bei Jugendlichen

Fragt man Kinder und Jugendliche nach ihren Vorstellungen von der Herkunft landwirtschaftlicher Produkte, so erhält man nicht selten skurile Antworten. Eine Studie des Australischen Rats für Bildungsforschung veröffentlichte kürzlich eine Studie, die dies mit Zahlen belegte: So glaubt beispielsweise mehr als ein Viertel der australischen Jugend, dass Joghurt aus Pflanzen gewonnen wird.

Neuer Virus in europäischen Ställen

Der sogenannte Schmallenberg-Virus hält derzeit zahlreiche Bauern in Atem. In den betroffenen Betrieben kommt etwa jedes fünfte Lamm fehlgebildet oder tot zur Welt. Die Entwicklung eines wirksamen Impfstoffes wird vorbeitet, offiziellen Einschätzungen zu Folge wird eine Gefährung für den Menschen jedoch als unwahrscheinlich betrachtet.

Gentechnik: Essbare Baumwolle

Focus online berichtet, dass es Forschern gelungen ist, die Samen der Baumwollpflanze essbar zu machen.

Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen: Mehr oder weniger Pestizide?

Transgen berichtet über zwei aktuelle Studien über die Umweltauswirkungen gentechnisch veränderter Pflanzen, die zu unterschiedlichen Ergebnissen. Einer der Studien zufolge wurden seit Beginn des Anbaus gentechnisch veränderter Pflanzen 1996 deutlich mehr Insektizide und Herbizide auf die Felder ausgebracht. Die andere Studie bilanziert eine substanzielle Umweltentlastung durch gv-Pflanzen.

Moratorium für Agrotreibstoffe in der Schweiz

In der Schweiz fordert das Parlament ein Importmoratorium für Agrartreibstoffe. Der Grund liegt in der Bedrohung der Ernährungssicherheit und dem Recht auf Nahrung.

Symposium der Bayerischen Staatsregierung "Grüne Gentechnologie - Chancen und Risiken der Forschung"

Am 20. Juli 2009 um 13 Uhr findet in der Bayerischen Akademie der Wissenschaften ein Symposium mit dem Titel "Grüne Gentechnologie - Chancen und Risiken der Forschung" statt.

 
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