Wissenschaft

Das Genom - was verstehen wir wirklich?

Sind einzelne Gene die Ursache bestimmter menschlicher Eigenschaften? Joachim Müller-Jung stellt in seinem FAZ-Artikel die Frage, wie viel wir vom Genom wirklich wissen - und ob die Datenfluten, wie sie in neuen Projekten zur "Enzyklopädie des Erbguts" generiert werden, zu wirklichem Verständnis der Bedeutung der Gene beitragen. Es scheint, dass wir zwar in der Lage sind, immer mehr Details zu finden, die Herausforderung für die Biologie liegt aber im Verständnis ihres Zusammenwirkens - das weit komplexer ist, als wir zu Beginn der Genforschung dachten.

"Epigenomprojekt" auch in Deutschland

Die noch weitgehend ungeklärte Frage, wie Umwelteinflüsse unsere Gene verändern, ist Gegenstand der Epigenetik. In einem in Konzeption und Größe dem "Humangenomprojekt" vergleichbaren neuen Projekt, dem "Epigenomprojekt" sollen neue Erkenntnisse über diese Prozesse gewonnen werden, was vor allem für die medizinische Forschung  große Chancen birgt. In ihm werden, anders als in früheren internationalen Großprojekten, auch Forscher aus deutschen Universitäten eine wesentliche Rolle spielen. 

Higgs-Teilchen entdeckt?

Die jahrzehntelange Suche nach dem Teilchen, welches vom Physiker Peter Higgs in den 1960er Jahren vorausgesagt wurde, könnte nun ein Ende haben. Wie die Forscher am CERN mitteilten, gebe es starke Hinweise darauf, dass das Teilchen entdeckt wurde, ohne welches im physikalischen Standardmodell  die Masse von Materie nicht erklärt werden kann.

Wissenschaftsbuchpreis in Österreich verliehen

In Österreich ging der vom Wissenenschaftsministerium organisierte Preis für das "Wissenschaftsbuch des Jahres" an die Mikrobiologin Renée Schroeder mit dem Buch "Die Henne und das Ei. Auf der Suche nach dem Ursprung des Lebens" sowie an Holger Wromer und Michael Dietz mit "Endlich Mitwisser!". 

 
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