Tier-Mensch

Finanzkrise in Irland: 20 000 herrenlose Pferde?

Die Finanzkrise in Irland hat auch Auswirkungen auf die Tiere: In den Boom-Jahren legten sich viele Iren ein Pferd als Statussymbol zu. Viele von ihnen werden nun einfach ausgesetzt und streifen herrenlos über die Insel. Ihnen droht im Winter der Hungertod.

Marc Hauser: Vorwurf des wissenschaftlichen Fehlverhaltens

Marc Hauser galt (und gilt) als Star in seiner Wissenschaftsszene: Der amerikanische Evolutionsbiologe erlangte mit zahlreichen Studien und Büchern Berühmtheit. Seine Erkenntnisse gerade über die Entwicklung von Sprache und moralischer Urteile bei Tieren wurden intensiv rezipiert. Nun wirft ihm die eigene Fakultät an der Universität Harvard "wissenschaftliches Fehlverhalten" in acht Fällen vor. Hauser soll Datenmaterial aus Tierstudien zurückgehalten bzw. falsch analysiert haben.

Belgien: Pläne zur Sterilisierung aller Katzen

In Belgien gibt es Pläne der Regierung, nach denen bis 2016 alle Katzen des Landes sterilisiert werden sollen. Der Grund: Die Anzahl der Katzen nimmt stetig zu. Die Tierheime sind überfüllt. Die Debatte verläuft wenig überraschend hitzig.

Wolf in der Schweiz zum Abschuss freigegeben

Der Wolf, der im Juni und Juli im schweizerischen Kanton Wallis Schafe und Rinder getötet hat, wurde von der Walliser Regierung nach langen Diskussionen mit Toerschützern und Behörden zum Abschuss freigegeben.

Komplexes Emotionsmuster bei Schweinen

Macht ein Schwein gute Erfahrungen bei den Bedingungen seiner Haltung resultiert dies zukünftig in einer positiven Erwartungshaltung - eine Untersuchung der Newcastle University, die Konsequenzen für die Schweinehaltung haben sollte

Tierschutz: Katalonien verbietet Stierkämpfe

Ein deutliches Signal in Richtung eines spanienweiten Verbots der traditionellen Stierkämpfe lieferte nun das Parlament von Katalonien: In einer historischen Entscheidung zugunsten des Antrags einer Tierschutzinitiative verbot es den umstrittenen Brauch.

Hunde als Therapie: Wie Tiere bindungsgestörten Kindern helfen

Der Hund wird oftmals als "bester Freund des Menschen" bezeichnet. So ganz unrichtig ist diese Bezeichnung nicht, wie nun eine europäische Studie unterstreicht: Untersucht wurden 31 Kinder aus Pflegeheimen im Alter von 7 bis 12 Jahren. Die Kinder zeigten meist unsicheres Bindungsverhalten und taten sich schwer, vertrauensvolle Beziehungen aufzubauen. Im Rahmen der Studie wurde den Kindern ein Hund zur Seite gestellt, erläutert Kurt Kotrschal von der Konrad-Lorenz-Forschungsstelle für Ethologie der Uni Wien und Mitautor der Studie.

Jenseits aller Tierversuche: Wir leben auf Kosten der Tiere

Menschliches Leben geht prinzipiell auf Kosten der Tiere. Das gilt selbst für Vegetarier. Tierversuche sind nicht allein das Problem. Dennoch darf nicht alles erlaubt sein.

Nach Kritik: US-Armee sieht von Tierversuchen mit Schweinen ab

Die US-Armee wollte auf dem Truppenübungsplatz in der Oberpfalz Schweine absichtlich schwer verletzen um damit möglichst realistisch die Versorgung von Verwundeten üben zu können. Nach heftiger Kritik von Tierschützern und Bürgern wird das Militär nun von diesen Tierversuchen absehen.

BR-Podcast: Nutztier, Haustier, Versuchstier

Ein Podcast von Bayern 2 aus der Reihe "Radio Wissen" beschäftigt sich mit den unterschiedlichen Kontexten der Mensch-Tier Beziehung: Das Tier als Nutztier, als Haustier und als Versuchstier? Was darf der Mensch? Zu neuen wissenschaftlichen Perspektiven der Mensch-Tier Beziehung organisiert TTN iam 8. November 2010 eine Tagung in der Evangelischen Akademie Tutzing.

 
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