Leben

Arte-Dokumentation: "Welt ohne Menschen?"

Wird sich der Mensch mit Hilfe der sich rasant fortentwickelnden Technowissenschaften (Biotechnologie, Nanotechnologie, künstliche Intelligenz etc.) selbst abschaffen? Und wenn ja, in welcher Form? Wird die weitere Technisierung der Gesellschaft und menschlichen Lebenswelt in eine Epoche des von einigen gefeierten "Transhumanismus" führen, in der wir mit der Technik verschmelzen und so zu "besseren", körperlich und geistig leistungsfähigeren Menschen werden? Kündigt sich gar der  "Posthumanismus" an, die Ära der den Menschen überlegenen Maschinen?

Rückprogrammierung von Zellen

Die Zellforscher John Gurdon und Shinya Yamanaka erhalten für die Rückprogrammierung adulter Zellen zu embryonalen Stammzellen den diesjährigen Medizin-Nobelpreis. Man verspricht sich mit diesem Wissen in Zukunft abgestorbene Nerven zu züchten und damit zum Beispiel Alzheimer- oder Herzinfarkt-patienten zu helfen.

Was kann und sollte die Synthetische Biologie?

Die alte Frage nach dem Leben scheint von der Synthetischen Biologie neu aufgerollt zu werden, indem sie sich daran macht, es herzustellen. Doch wie weit reichen die neuen Erkenntnisse dieser Forschung wirklich? Und wo stellen sich ethische Bedenken ein? In seinem SZ-Artikel beschäftigt sich Jörg Hacker mit der Frage, wie uns die Synthetische Biologie im Verständnis des Lebens weiter bringen kann - und wo ethische Grenzen zu ziehen sind.

 
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