Biodiversität

Klimawandel beschleunigt den Verlust der Pflanzenvielfalt

Die globale Erwärmung gefährdet die Pflanzenvielfalt. Modellrechnungen des Nees-Instituts an der Universität Bonn (in Kooperation mit Universitäten Göttingen und Yale) zeigen, dass allein beschleunigte globale Erwärmung bis zum Jahr 2100 zum Verlust von rund zehn Prozent der Pflanzenarten weltweit führen könnte.

Artensterben: Der Auerochse ist ausgestorben

1627 wurde der Auerochse ausgerottet. Seit einigen Jahrzehnten versucht die Wissenschaft ihn "wieder zum Leben zu erwecken". Ohne Erfolg.

Pflanzenvielfalt durch Klimawandel beeinträchtigt

In einer Studie (Bonn, Göttingen, Yale) wurden erstmals die Auswirkungen der Erderwärmung auf die Biodervisität von Pflanzen eruiert. Vor allem in tropischen und subtropischen Gebieten wird eine Beeinträchtigung der pflanzlichen Artenvielfalt prognostiziert. Gerade die Industrienationen als Hauptverursacher des Klimawandels sind am wenigsten von diesen Konsequenzen betroffen.

Wirtschaftsinteressen contra Artenschutz

Traurige Bilanz für Fische nach der Cites-Konferenz in Doha. Wirtschaftliche Interessen  dominieren gegenüber dem Schutz der vom Aussterben bedrohten Fischarten.

Artenschutz: Handel mit Rotem Thunfisch bleibt erlaubt

Der Rote Thunfisch gilt als stark bedroht. Erstmals könnte es passieren, dass die Menschheit einen Speisefisch so lange isst, bis nichts mehr von seiner Art übrig ist. Auf der Artenschutzkonferenz im Emirat Qatar sollte daher der Handel mit dem Roten Thunfisch verboten werden. Allerdings konnte bislang keiner der wichtigen Anträge die erforderliche Mehrheit bekommen: Die Vertragsstaaten des Artenschutzabkommens haben gegen mehr Schutz für den Roten Thun gestimmt. Und auch ein Verbot von Eisbär-Fleisch oder Felle konnte nicht durchgesetzt werden.

Studie der Universität Göttingen: Spritzmittel in der Landwirtschaft halbieren Artenvielfalt

Eine neue Studie der Abteilung Agrarökologie an der Universität Göttingen zieht ein eindeutiges Fazit: Die Verwendung von Spritzmitteln in der Landwirtschaft muss auf ein Minimum beschränkt werden, will man die Biodiversität nicht weiter schädigen. Spritzmittel sind ein wahrer "Artenkiller".

Der ökonomische Wert der Ökosysteme

Eine Studie untersucht derzeit global den ökonomischne Wert der Ökosysteme. Bewertung, Verteilung und Nutzung des biologischen Reichtums sind zu überdenken.

Zu geringer Schutz der Biodiversität als wirtschaftliche Katastrophe

Die Bewahrung der biologischen Vielfalt bedeutet nicht nur ein Schützen exotischer Arten vor dem Aussterben, schreibt Robert Bloomfield im Guardian; eine Vernachlässigung des Schutzes der Biodiversität bedeute auch ein wirtschaftliches Desaster, größer als jenes der Weltwirtschaftskrise.

Verlust der Biodiversität: Europäische Pflanzenwelt verarmt

Wissenschaftler des DAISIE-Forschungsprojektes weisen darauf hin, dass sich die Pflanzengemeinschaften vieler Europäischer Regionen einander immer ähnlicher werden während seltene Arten aussterben.

Millennium Seed Bank: Ein Artenschutzprojekt für Pflanzenarten

Das Projekt "Millennium Seed Bank" hat es sich zur Aufgabe gemacht, vom Aussterben bedrohte Pflanzenarten zu archivieren. Rund zehn Prozent aller bekannten Landpflanzen sind nach eigenen Angaben bereits in der Datenbank gespeichert.

 
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