Stammzellen

US-Richter stoppt die Förderung von embryonalen Stammzellen

Ein US-Bezirksgericht hat die von Präsident Barack Obama ermöglichte staatliche Förderung der Stammzellforschung mit menschlichen Embryonen vorläufig unterbunden. Die Verfügung des Präsidenten verstoße gegen ein Gesetz, das der Kongress 1996 verabschiedet hatte. Eine christliche Organisation darf nun ihre Bedenken gegen Obamas Forschungspolitik vor Gericht bringen.

Stammzellforscher gehen gegen dubiosen Stammzellfirmen und unseriöse Angebote vor

Stammzellforscher wollen nun gegen den weltweiten Wildwuchs von dubiosen Stammzellfirmen offensiv vorgehen: Die "International Society for Stem Cell Research" (ISSCR) kritisiert die Zunahme an unseriösen Angeboten von diversen Stammzellfirmen und hat nun ein Handbuch für Patienten und ihre Angehörigen herausgegeben: A closer look at stem cell treatments.

Beeindruckende Fortschritte bei Gentherapie von Erbkrankheiten

Bei einigen Erbkrankheiten ist Gentherapie mittels viral veränderter eigener Stammzellen in beeindruckender Weise gelungen. Das Fallbeispiel des Wiskott-Aldrich-Syndroms.

Internationale Wissenschaftskonferenz AAAS über Stammzellen

Auf der internationalen Wissenschaftskonferenz AAAS in San Diego forderten Forscher zu mehr Vorsicht bei der Einschätzung des Stammzelleinsatzes in der Forschung auf. Neue Ergebnisse zeigen, dass so genannte iPS-Zellen (induzierte pluripotente Stammzellen) derzeit kaum eine Erfogsquote in der Weiterentwicklung zeigen.

Forschungspolitik in den USA: Förderung der Stammzellforschung

Der ehemalige Präsident Bush hatte die umstrittenen Versuche mit embryonalen Stammzellen vor acht Jahren einstellen lassen. Seine Begründung waren die ethischen Bedenken gegen die Stammzellforschung. Diese Ära der eingeschränkten Forschung ist nun vorbei: Die Behörden teilten in Washington mit, dass sie die Nutzung von 13 Linien embryonaler Stammzellen freigegeben hätten. Diese Zellen seien nach einem ethisch erprobten Verfahren gewonnen worden, sagte ein Sprecher der Gesundheitsbehörde NIH.

Richter entscheiden über das Patent von Stammzellen

Am Donnerstag, den 12. November wird am Bundesgerichtshof der grundlegende Patentstreit um die Nutzung menschlicher Stammzellen verhandelt. Kann man die Nutzung von Stammzellen patentieren lassen? Wissenschaftler wollen auf diese Art ihre Ideen schützen und Geld verdienen und sprechen von einem möglichen immensen Schaden für den Forschungsstandort Deutschland, Kritiker fürchten eine Embryo-Industrie und erhoffen einen Sieg der "Moral".

Greenpeace will Stammzellenpatent verbieten lassen

Der Bundesgerichtshof (BGH) prüft am Donnerstag kommender Woche, ob Zellen, die aus menschlichen embryonalen Stammzellen gewonnen werden, patentiert werden dürfen. Hintergrund ist ein Rechtsstreit zwischen der Umweltschutzorganisation Greenpeace und dem Forscher Oliver Brüstle, wie Greenpeace am Donnerstag in Karlsruhe mitteilte.

"Zweiter Gentechnologiebericht" der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften

Die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften hat heute den zweiten Bericht zur Gentechnologie veröffentlicht.

Kirche und Wissenschaft: Stammzellexperte Jürgen Hescheler kritisiert Kardinal Meisner nach dessen Nazi-Vergleich

Der Stammzellforscher Jürgen Hescheler übt Kritik an Kardinal Meisner und wirft ihm vor, die Gräben zwischen Wissenschaft und Katholischer Kirche zu vertiefen. Kardinal Meisner hatte in einer Predigt das Weltbild des Evolutionsbiologen Richard Dawkins mit dem der Nazis verglichen.

Pressemitteilung der Leopoldina zur Stammzellenforschung: "Empfehlung der Arbeitsgruppe "Gentechnologiebericht" ist erschienen"

"Neue Wege der Stammzellforschung: Reprogrammierung von differenzierten Körperzellen"- die Empfehlung der interdisziplinären Arbeitsgruppe der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW) und der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina ist erschienen.

 
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