Medienethik

Neues Institut für digitale Ethik

Ein neues Institut an der Hochschule der Medien Stuttgart versucht eine Fortschreibung der Medienethik im digitalen Umfeld. Als zentrale Aufgabenfelder einer digitalen Ethik nennt es:

Elitedebatte im Journalismus: Studie weist hohe soziale Auslese bei Journalistenschulen nach

Klarissa Lueg, Doktorantin an der TH Darmstadt, hat in ihrer Dissertation mit dem Titel "Habitus, Herkunft und Positionierung: Die Logik des journalistischen Feldes" Journalistenschulen und deren Schülerschaft näher untersucht: Mehr als zwei Drittel der Schüler stammen aus einer "hohen Herkunftsgruppe". Lueg warnt vor der Gefahr einer hohen sozialen Auslese und einer anwaltschaftlichem Berichterstattung.

Einladung: Treffen des wissenschaftlichen Nachwuchs zu Fragen der Medienethik

Bei der kommenden Jahrestagung des Netzwerkes Medienethik wird auf Initiative der Fachgruppe Kommunikations- und Medienethik der DGPuK die Gründung einer medienethischen Nachwuchsgruppe ins Auge gefasst, die organisatorisch eng an die Fachgruppe gebunden sein und ihren Platz im Netzwerk Medienethik haben soll.
Termin: Donnerstag, 16. Februar 2012, 10.00–12.00 Uhr
Ort: Aula der Hochschule für Philosophie, Kaulbachstr. 31, 80539 München (U-Bahn "Universität"), (Seminarraum 2)

Wikileaks aus Sicht von Immanuel Kant: Transparente Demokratie eine Bedingung des Friedens?

Immanuel Kant beschrieb radikale Publizität in seinem Werk "Zum ewigen Frieden" (1795) als eine Bedingung für den Frieden. Nur bei Transparenz der Ziele und Strategien der Regierungen, ist der internationale Friede gesichert. Lässt sich Wikileaks aus Kants Werk heraus besser verstehen?

 
Inhalt abgleichen