Klimawandel

Klimawandel und politische Strukturen: Ökokommunismus als Lösung?

Auf der Tagung  "Climate change, uneven development and power" in Salzburg diskutierten Wissenschaftler über Sinn, Gefahr und Notwendigkeit neuer politischer Strukturen im Kampf gegen den Klimawandel.

Tenor der Tagung war, dass er gegenwärtige Ansatz des Emissionshandels nicht ausreichen wird, um die drohende Klimakatastrophe abzuwenden. Referenten propagierten stattdessen einen "radikalen Bruch" mit der freien Marktwirtschaft und Konzepte eines "Ökosozialismus" oder gar "Ökokommunismus".

Pflanzenvielfalt durch Klimawandel beeinträchtigt

In einer Studie (Bonn, Göttingen, Yale) wurden erstmals die Auswirkungen der Erderwärmung auf die Biodervisität von Pflanzen eruiert. Vor allem in tropischen und subtropischen Gebieten wird eine Beeinträchtigung der pflanzlichen Artenvielfalt prognostiziert. Gerade die Industrienationen als Hauptverursacher des Klimawandels sind am wenigsten von diesen Konsequenzen betroffen.

State of the World Report 2010: Konsumdenken als zentrale Ursache des Klimawandels

Nach dem "State of the World Report 2010" des Worldwatch Institutes ist das Konsumdenken nach westlichem Muster der Klimakiller Nummer Eins. Um eine Zerstörung der weltweiten Ökosysteme zu vermeiden, sind nicht nur umweltfreundliche Technologien oder staatliche Maßnahmen erforderlich, sondern vor allem ein Wandel im Konsumverhalten.

In diesem Zusammenhang finden Sie einen kurzen Ausflug zu einer Geschichte des Treibhauseffektes.

Kohlekonzern Peabody Energy klagt: Kohlendioxid kein Schadstoff?

Der amerikanische Kohlekonzern Peabody Energy will durch Klagen verhindern, dass Kohlendioxid als Schadstoff gilt. In seinem Streben, die Umweltbehörde EPA von Klimaschutz-Maßnahmen abzuhalten, erhält der Konzern Rückenwind aus der Politik: Auch der Senator des Kohle-Bundesstaats West Virginia, John Rockefeller, zieht vor Gericht: Er will der Umweltbehörde verbieten, den Ausstoß von CO2 per Dekret einzuschränken.

Geoengineering: Legitimes Mittel für den Klimaschutz?

Schon seit den fünfziger Jahren träumen Forscher davon, direkt in die Dynamik der Atmosphäre einzugreifen. Derartige Eingriffe galten - auch aus moralischen Gründen - als no-go. Die Geoingenieure der neuen Generation wollen nun nicht mehr das Wetter beeinflussen, sondern dem Klimawandel etwas entgegensetzen. Ist es legitim und ethisch zu vertreten, aus Gründen des Umweltschutzes Geoengineering dieser Dimension zu betreiben?

Klimawandel: Forscher simulieren gezielte Eingriffe in die Atmosphäre

Laut der These einiger Klimaforscher könnte ein Eingriff in die Atmosphäre zu einer Senkung der Treibhausgasemissionen beitragen. Mittels einem "Geoengineering", einem gezielten Eingriff in die Biosphäre, simulierten die Klimaforscher das Aufhellen und Säen von Wolken. Derartige Klimamanipulationen sind jedoch nicht unumstritten.

Studie vom NASA Goddard Institute for Space Studies: Verlangsamung des Treibhauseffektes durch Smog

Laut einer Studie vom NASA Goddard Institute for Space Studies tragen vor allem gesundheitsschädliche Aerosloe zur Kühlung des Klimas und somit zur Verlangsamung der Erderwärmung bei. Durch den Einsatz umweltschonender Filter werden jedoch bald die CO2-Emissionen die Areosolmenge überschreiten, warnen die Forscher.

Klimawandeldaten: Forscher ziehen Ergebnisse einer Berechnung des Meeresspiegelanstiegs zurück

Die Ergebnisse einer in Nature Geoscience verröffentlichten Studie über den Anstieg des Meeresspiegels bis 2100 wird zurückgezogen; als Grund dafür wurden Fehler in der Berechnung benannt. Doch auch wenn die Daten nun geringer ausfallen, ist das Problem des Anstiegs laut dem IPCC-Report dennoch nicht gelöst.

USA: Ausbau der Kernkraft als Energiequelle

Mit der Zusage an den Energiekonzern "Southern Company" wurde in den USA der Weg geebnet für den Bau eines weiteren Atomkraftwerks mit zwei Reaktoren. Da, so Obama, Kernenergie die wichtigste emissionfreie Energiequelle der USA sei, müsse dieser Sektor nun mit sicheren und sauberen Kraftwerken gefördert werden, sagte Obama.

Valentinstag: Klimabilanz des Blumenhandels

Auch in Deutschland wird der Valentinstag zumindest von den Floristen gefeiert: Zwei Drittel aller in Deutschland verkauften Rosen kommen dabei aus Kenia. Die "Zeit" berichtet über die lange Reise der Blumen, die Arbeitsbedingungen vor Ort und die Klimabilanz.

 
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