Robotik

Technik in der Pflege: Von Servicerobotern, sensorbasierten Überwachungssystemen und ethischen Fragen

Technik wird in der Pflege der Zukunft eine maßgebliche Rolle spielen. Serviceroboter oder sensorbasierte Überwachungssysteme können Pflegebedürftige sowohl in ihrer häuslichen Umgebung wie auch in Krankenhäusern und Alten- und Pflegeheimen unterstützen. Hierbei stellen sich jedoch auch neue offene Fragen.

Roboter - die vielseitigen Arbeiter der Zukunft

Nicht nur Arbeitsplätze in Produktion, Logistik und im Büro werden zukünftig von Robotern erledigt werden, auch Arbeitnehmer vieler weiterer anspruchsvoller Berufsgruppen wie Pflegekräfte, Chirurgen, Controller und Anwälte könnten künftig maschinelle Konkurrenz bekommen - so sehen es zumindest C.B. Frey und M. Osborne, Autoren der Studie "THE FUTURE OF EMPLOYMENT: HOW SUSCEPTIBLE ARE JOBS TO COMPUTERISATION?"

Wie sieht die Mobilität der Zukunft aus?

Wie werden neue Formen von Mobilität den Menschen verändern? Im Standard-Interview geht der Stanford-Forscher Roland Benedikter der Frage nach, wie "Mobiliät" zuküntig aussehen kann. Müssen wir das Verhältnis von Körper und Geist neu denken, wenn das Bewusstsein zum Beispiel mit Hilfe von Gehirnimplantaten in Echtzeit über den Atlanktik reisen kann, der Körper sich aber nicht bewegt? Diese Zukunftsvisionen der "Stellvertretermobilität" kritisch in einem interdisziplinären Rahmen zu diskutieren, ist dem Wissenschaftler ein großes Anliegen.

Ethikunterricht für Roboter?

Neue Technologien werfen neue ethische Fragestellungen auf, wie man an der aktuellen Diskussion um "Moral für Roboter" beobachten kann. Wenn beispielsweise Maschinen  selbstständig Fahrzeuge steuern können, stellen sich neue Fragen für die Programmierer: Wie soll der Roboter in Situationen reagieren, in denen bespielsweise die Gefahr für Fußgänger gegen die Beschädigung anderer Fahrzeuge abgewogen werden muss? Fragen dieser Art erfordern eine interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Ingenieuren und Ethikern, wie der Artikel des Economists verdeutlicht.

Robotik und Ethik: Wer trägt die Verantwortung, wenn Roboter Fehlentscheidungen treffen? Interview mit Klaus Schilling

Robotik hält längst in Lebensbereiche fern der industriellen Herstellung Einzug, beispielsweise in der Pflege. Wie gehen wir damit um, wenn Roboter Fehlentscheidungen treffen? Wer hat in solchen Fällen "Schuld"? Der Würzburger Robotik-Experte Klaus Schilling äußerst sich im Gespräch mit dem "Spiegel" über notwendige ethische und juristische Grundlagen, um die Verantwortung von Maschinen besser einstufen zu können. Sein Ziel: Rechtssicherheit für Entwickler.

Robotik im sozialen Berufsfeld: Maschine mit menschlichen Gesichtsausdrücken

Japanische Wissenschaftler haben einen Roboter entwickelt, der menschliche Gesichtsausdrücke imitieren kann. Die weibliche Mensch-Maschine soll unter anderem im Krankenhaus zur Unterhaltung von Patienten dienen. Die Rasanz der technischen Entwicklung stellt die Frage nach den ethischen Implikationen eines Einsatzes von Robotik in sozialen Berufsfeldern mit neuer Vehemenz.

 
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