Geoengineering

Geoengineering: Welche Risiken birgt das Verstreuen von Sulfaten in der Atmosphäre?

Ein kontrovers diskutierter Ansatz zur temporären Dämpfung der globalen Erderwärmung besteht in einem Verfahren, in dem sonnenreflektierende Sulfate in die Atmosphäre gebracht werden. Doch hier treten Bedenken auf: Haben lokale Sulfatfreisetzungen negative Auswirkungen auf andere Regionen? Inwieweit lässt sich ein Erfolg überhaupt vorhersagen? Ist dieses Verfahren nicht letztlich ein "Herumdoktern" an den Symptomen und nicht an den Ursachen?

Geoengineering: Regeln für umstrittene Arbeit

Geoengineering (technische Eingriffe in geochemische  oder biogeochemische Kreisläufe, etwa um die Klimaerwärmung zu bremsen) wird von manchen als Hoffnungsschimmer in der Klimawandeldebatte ernst genommen, von anderen als skurril belächelt. Im politischen Diskurs werden die Instrumente des Geoengineerings jedenfalls zunehmend diskutiert. Im Rahmen einer wissenschaftlichen Tagung in Pacific Grove zur Manipulation des Erdklimas zeichnete sich ein einhelliger Tenor ab: Geoengineering braucht dringend - ethisch reflektierte - Regeln.

Geoengineering: Legitimes Mittel für den Klimaschutz?

Schon seit den fünfziger Jahren träumen Forscher davon, direkt in die Dynamik der Atmosphäre einzugreifen. Derartige Eingriffe galten - auch aus moralischen Gründen - als no-go. Die Geoingenieure der neuen Generation wollen nun nicht mehr das Wetter beeinflussen, sondern dem Klimawandel etwas entgegensetzen. Ist es legitim und ethisch zu vertreten, aus Gründen des Umweltschutzes Geoengineering dieser Dimension zu betreiben?

 
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