Klimawandel

Interview mit Laurel Kearns über Religionen und Klimawandel

Die Theologin Laurel Kearns beschäfigt sich gegenwärtig verstärkt mit religiösen Gruppen und ihrem Verhältnis zum Klimawandel. Wie "grün" sind Religionen? Welche Tendenzen lassen sich diagnostizieren?

Ende des Wachstums einziges Mittel gegen Klimawandel - FAZ-Interview mit Dennis Meadows

Im FAZ-Interview erklärt Dennis Meadows, Autor der 1972 erschienenen "Grenzen des Wachstums", dass sich nur durch eine radikale Verringerung des Energie- und Rohstoffverbrauchs etwas gegen den Klimawandel tun lässt. "Wachstum verursacht Klimawandel. Wachstum ist der Krebs, Klimawandel der Kopfschmerz." Die Energiewende allein hält er nicht für erfolgversprechend, da sie hauptsächlich Elektrizität, nicht aber Wärme und Treibstoffe für die Industrie liefere. Für Meadows gibt es keine grüne Industrie.

Meer ohne Leben

Forscher der ETH Zürich befürchten aufgrund einer Langzeitstudie, dass die zunehmende Erderwärmung große Teile der Weltmeere zu sauerstofflosen Zonen verwandeln könnte, in denen Leben nicht möglich ist.

Studie in England: Fruchtreife der Bäume beginnt durchschnittlich 18 Tage früher als noch vor einem Jahrzehnt

Die BBC berichtet von einer Studie zur Fruchtreife englischer Bäume, welche durchschnittlich 18 Tage früher beginnt als noch vor einem Jahrzehnt. Als Auslöser werden klimatische Veränderungen genannt.

Ist ein vorzeitiger Ausstieg aus der Kernkraft mit den Klimazielen vereinbar?

In Westeuropa wächst der Widerstand gegen Atomkraftwerke. Weltweit setzt sich die Renaissance aber fort. Denn ohne Kernkraft lassen sich Klimaschutzziele nur schwer erfüllen. Ein Blick aus der Schweiz auf unsere Diskussionen. Und eine Einschätzung von Andreas Mihm von der FAZ zu möglichen Folgen der Abschaltung von Kernkraftwerken.

Nachhaltigkeitsbericht "The Future of Food and Farming" erschienen

400 Experten aus 35 Ländern waren am Verfassen der Studie "The Future of Food and Farming" beteiligt. Der wissenschaftlichen Chefberater der britischen Regierung, Sir John Beddington, hat den Report vergangene Woche vorgestellt. In den Fokus gelangen nicht nur die Nahrungsproduktion und die Umweltprobleme, sondern Energiefragen oder wichtige Aufgaben der Forschung und Bildung.

Geoethik: Eine neue Ethik angesichts Klimawandel, Ressourcenverschwendung und Globalisierung?

"Wir brauchen eine Geoethik!" - so das Plädoyer des Schriftstellers und Geowissenschafter Gábor Paál in der "Zeit". Der Autor wendet sich in seinem Appell gegen nicht-anthropozentrische Ethikkonzepte und stellt stattdessen die zwischenmenschlichen Aspekte in den Fokus: Wir sollen so leben, dass es unsere Nachkommen nicht schlechter haben werden. Sein geforderte neue Grundhaltung inkludiert dabei die bislang nicht ausreichend stattfindende Ächtung von ökologischem Fehlverhalten.

Forschung an "Biokohle": Gut fürs Klima und höhere Ernteerträge?

Weltweit laufen gerade Großversuche mit "Biokohle". Was aber ist das eigentlich? Und welche Fortschritte erhofft man sich durch die Forschungsarbeiten? Unter Biokohle versteht man die aus organischen Abfällen produzierte Kohle. Arbeitet man diese in Böden ein, soll sie die Fruchtbarkeit und damit die Ernte steigern. Neben diesen bodenverbessernden Eigenschaften soll sie auch klimafreundlich sein, indem sie den pflanzlichen Kohlenstoff im Boden speichert, der sonst in die Atmosphäre gelangt.

Klimaforscher: Weniger Fleisch auf dem Teller im Kampf gegen den Klimawandel

Erneut weisen Wissenschafter auf die Bedeutung des Fleischkonsums für den Klimawandel hin: Alexander Popp, Hermann Lotze-Campen und Benjamin Bodirsky vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) haben ein Rechenmodell entwickelt, mit dem sich die Treibhausgasemissionen, die direkt aus der landwirtschaftlichen Nahrungsmittelproduktion stammen, kalkulieren lassen. Weniger Fleisch auf den Tellern würde der Atmosphäre einen großen Dienst tun.

Kampf gegen den Klimawandel: 30 neue Kernkraftwerke pro Jahr?

Die Internationale Energieagentur IEA präsentierte in Paris eine "Roadmap" und schlägt vor, pro Jahr 30 Kernkraftwerke zu bauen, um den Kohlendioxid-Ausstoß bis 2050 zu halbieren. Die Autoren der Studie weisen also auf den Beitrag zum Klimaschutz hin, den die Kernkraft zu leisten imstande ist. Der Vorschlag ist wenig überraschend umstritten.

 
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