Klimawandel

Meer ohne Leben

Forscher der ETH Zürich befürchten aufgrund einer Langzeitstudie, dass die zunehmende Erderwärmung große Teile der Weltmeere zu sauerstofflosen Zonen verwandeln könnte, in denen Leben nicht möglich ist.

Studie in England: Fruchtreife der Bäume beginnt durchschnittlich 18 Tage früher als noch vor einem Jahrzehnt

Die BBC berichtet von einer Studie zur Fruchtreife englischer Bäume, welche durchschnittlich 18 Tage früher beginnt als noch vor einem Jahrzehnt. Als Auslöser werden klimatische Veränderungen genannt.

Ist ein vorzeitiger Ausstieg aus der Kernkraft mit den Klimazielen vereinbar?

In Westeuropa wächst der Widerstand gegen Atomkraftwerke. Weltweit setzt sich die Renaissance aber fort. Denn ohne Kernkraft lassen sich Klimaschutzziele nur schwer erfüllen. Ein Blick aus der Schweiz auf unsere Diskussionen. Und eine Einschätzung von Andreas Mihm von der FAZ zu möglichen Folgen der Abschaltung von Kernkraftwerken.

Nachhaltigkeitsbericht "The Future of Food and Farming" erschienen

400 Experten aus 35 Ländern waren am Verfassen der Studie "The Future of Food and Farming" beteiligt. Der wissenschaftlichen Chefberater der britischen Regierung, Sir John Beddington, hat den Report vergangene Woche vorgestellt. In den Fokus gelangen nicht nur die Nahrungsproduktion und die Umweltprobleme, sondern Energiefragen oder wichtige Aufgaben der Forschung und Bildung.

Geoethik: Eine neue Ethik angesichts Klimawandel, Ressourcenverschwendung und Globalisierung?

"Wir brauchen eine Geoethik!" - so das Plädoyer des Schriftstellers und Geowissenschafter Gábor Paál in der "Zeit". Der Autor wendet sich in seinem Appell gegen nicht-anthropozentrische Ethikkonzepte und stellt stattdessen die zwischenmenschlichen Aspekte in den Fokus: Wir sollen so leben, dass es unsere Nachkommen nicht schlechter haben werden. Sein geforderte neue Grundhaltung inkludiert dabei die bislang nicht ausreichend stattfindende Ächtung von ökologischem Fehlverhalten.

Forschung an "Biokohle": Gut fürs Klima und höhere Ernteerträge?

Weltweit laufen gerade Großversuche mit "Biokohle". Was aber ist das eigentlich? Und welche Fortschritte erhofft man sich durch die Forschungsarbeiten? Unter Biokohle versteht man die aus organischen Abfällen produzierte Kohle. Arbeitet man diese in Böden ein, soll sie die Fruchtbarkeit und damit die Ernte steigern. Neben diesen bodenverbessernden Eigenschaften soll sie auch klimafreundlich sein, indem sie den pflanzlichen Kohlenstoff im Boden speichert, der sonst in die Atmosphäre gelangt.

Klimaforscher: Weniger Fleisch auf dem Teller im Kampf gegen den Klimawandel

Erneut weisen Wissenschafter auf die Bedeutung des Fleischkonsums für den Klimawandel hin: Alexander Popp, Hermann Lotze-Campen und Benjamin Bodirsky vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) haben ein Rechenmodell entwickelt, mit dem sich die Treibhausgasemissionen, die direkt aus der landwirtschaftlichen Nahrungsmittelproduktion stammen, kalkulieren lassen. Weniger Fleisch auf den Tellern würde der Atmosphäre einen großen Dienst tun.

Kampf gegen den Klimawandel: 30 neue Kernkraftwerke pro Jahr?

Die Internationale Energieagentur IEA präsentierte in Paris eine "Roadmap" und schlägt vor, pro Jahr 30 Kernkraftwerke zu bauen, um den Kohlendioxid-Ausstoß bis 2050 zu halbieren. Die Autoren der Studie weisen also auf den Beitrag zum Klimaschutz hin, den die Kernkraft zu leisten imstande ist. Der Vorschlag ist wenig überraschend umstritten.

Klimagipfel: Weg von Reduktion der Emission - hin zu positiven Zielen

Klimagipfel scheitern - ob der Dominanz des Themas in der politischen Agenda - in einer erstaunlichen Regelmäßigkeit. In der "Süddeutschen Zeitung" kritisiert Eicke R. Weber den Zugang der Verringerung des Kohlendioxid-Ausstoßes als ein negatives Ziel. Die Menschen verbinden damit eine Verringerung der Lebensqualität. Überzeugender wäre es, positive Ziele zu setzen und zu kommunizieren, wie etwa die kontinuierliche Erhöhung des Anteils erneuerbarer Energien am Verbrauch.

USA: Energiewende von unten?

Die Welt starrt auf die Ölpest im Golf von Mexiko - doch trotz dieser Katastrope ist vom amerikanischen Kongress nicht mehr Klimaschutz zu erwarten. Anders als in Deutschland, wo die Energiewende maßgeblich "von oben" durchgesetzt wird, scheint in Amerika die Wende zu erneuerbaren Energien fern ab der politischen Bühne in Washington zu geschehen.

 
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