Informationsethik

Call for Participation: Was ist Datenkritik? Erster Workshop der AG Daten und Netzwerke

"Daten und Netzwerke", eine Arbeitsgemeinschaft der Gesellschaft für Medienwissenschaft lädt am 26. und 27. Juli 2013 nach Köln zu einem Workshop ein. Bis zum 30. Mai 2013 können noch Abstracts als Textvorschläge eingeschickt werden.

Elitedebatte im Journalismus: Studie weist hohe soziale Auslese bei Journalistenschulen nach

Klarissa Lueg, Doktorantin an der TH Darmstadt, hat in ihrer Dissertation mit dem Titel "Habitus, Herkunft und Positionierung: Die Logik des journalistischen Feldes" Journalistenschulen und deren Schülerschaft näher untersucht: Mehr als zwei Drittel der Schüler stammen aus einer "hohen Herkunftsgruppe". Lueg warnt vor der Gefahr einer hohen sozialen Auslese und einer anwaltschaftlichem Berichterstattung.

Einladung: Treffen des wissenschaftlichen Nachwuchs zu Fragen der Medienethik

Bei der kommenden Jahrestagung des Netzwerkes Medienethik wird auf Initiative der Fachgruppe Kommunikations- und Medienethik der DGPuK die Gründung einer medienethischen Nachwuchsgruppe ins Auge gefasst, die organisatorisch eng an die Fachgruppe gebunden sein und ihren Platz im Netzwerk Medienethik haben soll.
Termin: Donnerstag, 16. Februar 2012, 10.00–12.00 Uhr
Ort: Aula der Hochschule für Philosophie, Kaulbachstr. 31, 80539 München (U-Bahn "Universität"), (Seminarraum 2)

Was ist und kann der "Staatstrojaner"? Video zur Debatte um die staatliche Überwachungssoftware

Der Chaos Computer Club hat die staatliche Überwachungssoftware geknackt und erhebt erhebliche Anschuldigungen:  Funktionen des Programms widersprechen dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts aus dem Jajr 2008, welches diese Art der Überwachung stark eingeschränkt hatte. Darüber hinaus sei ein Missbrauch der Software leicht zu bewerkstelligen. Ein 3 Min 30 langes Video versucht übersichtlich darzustellen: Was ist der Staatstrojaner und was macht er?

TED Talk von Jane McGonigal: Mehr Computerspielen um die Probleme der Welt zu lösen

Im Rahmen der TED-Talks ließ Spieleentwicklerin Jane McGonigal mit der These aufhorchen, dass die Menschen mehr Zeit mit Computerspielen verbringen sollen, um die dringenden Probleme der Welt zu lösen. In ihrer Dissertation widmete sie sich u.a. den folgenden Fragen: Warum zeigen wir bei Computerspielen den Glauben daran, die Welt verändern zu können, die Motivation, nach frustrierenden Erlebnissen es wieder zu versuchen, und hohe Teamfähigkeit, während wir im real life oft apathisch und passiv bleiben.

Wikileaks aus Sicht von Immanuel Kant: Transparente Demokratie eine Bedingung des Friedens?

Immanuel Kant beschrieb radikale Publizität in seinem Werk "Zum ewigen Frieden" (1795) als eine Bedingung für den Frieden. Nur bei Transparenz der Ziele und Strategien der Regierungen, ist der internationale Friede gesichert. Lässt sich Wikileaks aus Kants Werk heraus besser verstehen?

Wikileaks und Ethik: Enthüllungen, Transparenz und Verlässlichkeit

Über die Art Enthüllungsjournalismus von Wikileaks wird heftig diskutiert: Es geht dabei nicht nur um "alte" Medien gegen "neue", sondern auch um die Verlässlichkeit von Quellen und um die Frage, was höhere Transparenz erreichen will, soll und kann.

Der "Spiegel" berichtet derweil über die "Peinliche Suche nach der richtigen Klage": US Justizminister Eric Holder will Wikileaks-Gründer Julian Assange vor Gericht bringen, allein: Es fehlt (noch) an einem "passenden" Gesetz, gegen das Wikileaks verstoßen hätte.

Soziologe Armin Nassehi über den Umgang mit Neuen Medien und die Sehnsucht nach Internetabstinenz

Der Soziologe Armin Nassehi vom Institut für Soziologie der Ludwig-Maximilians-Universität München spricht in einem Gespräch mit Deutschlandradio über den Umgang mit den Neuen Medien: Über der Druck der ständigen Erreichbarkeit, über die Informationsflut und die Sehnsucht nach Abstinenz.

TTN-Mitarbeiter Christian Dürnberger auf "Spiegel.de:" Haben Hartz-IV Empfänger ein Recht auf Computer?

Haben Hartz-IV Empfänger ein Recht auf Computer? Zu diesem Thema wird in dem Artikel "Ich schenk dir das Tor zur Welt" auf Spiegel.de unter anderem TTN-Mitarbeiter Christian Dürnberger zitiert. Ausgangspunkt der Debatte war eine Entscheidung des Landessozialgerichts Nordrhein-Westfalen am 11. Mai 2010, nach dem Hartz-IV-Empfängern kein Geld für die Anschaffung eines Computers zusteht. Es ging um den Fall einer Klägerin aus Minden, die von der zuständigen Stelle einen PC bezahlt haben wollte mit dem Argument, in der Mehrzahl der Haushalte gebe es einen Computer.

(N)ONLINER Atlas 2010: Aktuelle Daten zur Internetnutzung in Deutschland

Der (N)Onliner Atlas 2010 präsentiert aktuelle Daten zur Nutzung des Internets in Deutschland. Zentrales Ergebnis: Gut drei Viertel der deutschen Bevölkerung ist online, dabei dominieren nach wie vor Männer. Wachstum in Sachen Internetnutzung gibt es in erster Linie bei älteren Bürgern. Aus ethischer Perspektive sind die Zahlen hinsichtlich der Debatte um den Digital Divide von Relevanz, so zeigt sich beispielsweise eine deutliche Differenz zwischen den "alten" und den "neuen" Bundesländern.

 
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