Datum:
10. Juni 2010 - 18:15 - 19:30
Ort:
Center for Advanced Studies der LMU München
Deliberative Verfahren, in denen streitende Parteien, gesellschaftliche Gruppen und Wertgemeinschaften ihren Konflikt in den geregelten Austausch von Argumenten überführen, sind als Ausdruck von gesellschaftlichem Pluralismus und eines toleranten Umgangs mit Dissens zu verstehen. Sind sie daher das Mittel der Wahl, um moralische und religiöse Konflikte zu befrieden? Wolfgang van den Daele erwägt Leistungsfähigkeit, Voraussetzungen und Grenzen von Deliberationen für Streitigkeiten, die nicht in rationalen Konsens aufgelöst werden können.