Genetik

Rückprogrammierung von Zellen

Die Zellforscher John Gurdon und Shinya Yamanaka erhalten für die Rückprogrammierung adulter Zellen zu embryonalen Stammzellen den diesjährigen Medizin-Nobelpreis. Man verspricht sich mit diesem Wissen in Zukunft abgestorbene Nerven zu züchten und damit zum Beispiel Alzheimer- oder Herzinfarkt-patienten zu helfen.

Das Genom - was verstehen wir wirklich?

Sind einzelne Gene die Ursache bestimmter menschlicher Eigenschaften? Joachim Müller-Jung stellt in seinem FAZ-Artikel die Frage, wie viel wir vom Genom wirklich wissen - und ob die Datenfluten, wie sie in neuen Projekten zur "Enzyklopädie des Erbguts" generiert werden, zu wirklichem Verständnis der Bedeutung der Gene beitragen. Es scheint, dass wir zwar in der Lage sind, immer mehr Details zu finden, die Herausforderung für die Biologie liegt aber im Verständnis ihres Zusammenwirkens - das weit komplexer ist, als wir zu Beginn der Genforschung dachten.

Unwissen über Gene macht empfänglich für populistische Thesen

Der Mensch ist nicht gleich der Summe seiner Gene. Das genetische Allgemeinwissen ist mangelhaft. Populistischen Bedrohungsszenarien wird durch dieses Unwissen der Boden bereitet.

Genforschung im Zeitalter der Postgenomik

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Die Genforschung wird im Zeitalter der Postgenomik von Fragen nach der gesamten Funktionsweise des Genoms geprägt. Eine historische Analyse genetischer Forschung zeigt einen Genbegriff im Wandel, der bis heute eine allseits  akzeptierte Definition entbehrt. Die starke Dynamik genetischer Wissenschaft erlaubt keine Prognosen.

 
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