Organspende

„leben und sterben im Herrn“ – Handreichung der ELKB zu Organspende und Organtransplantation erschienen

Kaum ein Thema hat die Menschen in letzter Zeit so sehr berührt wie die Frage nach einem persönlichen „Ja“ oder „Nein“ zu Organspende und Organtransplantation. Niemand kommt um dieses Thema herum. Krankenkassen, Verbände und auch die Bayerische Staatsregierung haben Aufforderungen ausgesandt, sich in der Sache zu informieren, eine Entscheidung zu treffen und diese auf einem Organspendeausweis zu dokumentieren.

Wann endet das menschliche Leben?

Der Deutsche Ethikrat setzt sich in seiner aktuellen Pressemitteilung mit der Frage "Wann ist der Mensch tot" auseinander. Die Beiträge zu verschiedenen Auffassungen vom Lebensende und die Bedeutung für die medizinische Praxis bildeten den thematischen Rahmen der Veranstaltung aus der Reihe „Forum Bioethik“.

Arne Manzeschke in der Evangelischen Zeitung zum neuen Transplantationsgesetz

Der neue Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Organspende sieht vor, dass sich alle Bürgerinnen und Bürger die Frage stellen (lassen), ob sie im Todesfall zur Organspende bereit sind. Während in der politischen Debatte mehr und mehr ein Konsens gefunden wird, spricht PD Dr. Arne Manzeschke, Inhaber der Koordinationsstelle für Medizinethik am Institut TTN, von einem ethisch fragwürdigen Vorhaben. 

Sterbehilfe und Organspende: Ein Fall in Belgien

Eine 43jährige Frau in Belgien wollte nach einem Schlaganfall nicht mehr leben und ihre Organe spenden. Eine "Weltpremiere": Nie zuvor haben Ärzte einen Patienten aktiv getötet und ihm sofort danach Organe entnommen. Das Ganze geschah bereits 2005, wird aber erst nun debattiert.

Gesundheitsminister Daniel Bahr im Interview über Organspende: Freiwillige Einwilligung

Der neue Gesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) lehnt einen Zwang zur Entscheidung hinsichtlich Organspenden ab und setzt stattdessen auf eine freiwillige Einwilligung der Bürger.

Hirntod: Neue Debatte

Aufgrund neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse lässt sich die bislang geltende biologische Hirntoddefinition nicht mehr aufrechterhalten. Die Annahme, dass Hirntote keine somatische Integration mehr zeigen, hat sich als falsch erwiesen. Damit wird aber auch die gängige Praxis der Organspende fraglich.

Ängste behindern die Bereitschaft zur Organspende

Information statt Widerspruchsregelung als Strategie zur Förderung der  Organspende. Es gilt Ängste zu zerstreuen.

5. Juni 2010: Tag der Organspende

Unter dem Motto "Richtig.Wichtig.Lebenswichtig."  findet am 5. Juni in Hannover der Tag der Organspende statt. Neben einem ökumenischen Gottesdienst und Informationsständen wird unter anderem Bundesgesundheitsminister Dr. Philipp Rösler erwartet.

Deutsche Stiftung Organspende: Zahl der Organspenden in Deutschland auf niedrigem Niveau

Im Jahr 2009 blieb die Zahl der Organspender laut der Deutschen Stiftung Organspende extrem gering. Mittels einer Reform der Koordination unter den Kliniken erhofft sich die Stiftung eine Besserung.

Organspende: Mangel an Spenderorganen

Der Mangel an Spenderorganen in Deutschland ist nach Mitteilung der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) ein großes Problem. Eine Verbesserung dieser Situation verspricht sich die DSO durch eine effektivere Vernetzung des Organspende-Prozesses aufgrund der neuen Leitlinien des Transplantationsgesetzes vom Juli 2009.

 
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