Organspende

Sterbehilfe und Organspende: Ein Fall in Belgien

Eine 43jährige Frau in Belgien wollte nach einem Schlaganfall nicht mehr leben und ihre Organe spenden. Eine "Weltpremiere": Nie zuvor haben Ärzte einen Patienten aktiv getötet und ihm sofort danach Organe entnommen. Das Ganze geschah bereits 2005, wird aber erst nun debattiert.

Gesundheitsminister Daniel Bahr im Interview über Organspende: Freiwillige Einwilligung

Der neue Gesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) lehnt einen Zwang zur Entscheidung hinsichtlich Organspenden ab und setzt stattdessen auf eine freiwillige Einwilligung der Bürger.

Hirntod: Neue Debatte

Aufgrund neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse lässt sich die bislang geltende biologische Hirntoddefinition nicht mehr aufrechterhalten. Die Annahme, dass Hirntote keine somatische Integration mehr zeigen, hat sich als falsch erwiesen. Damit wird aber auch die gängige Praxis der Organspende fraglich.

Ängste behindern die Bereitschaft zur Organspende

Information statt Widerspruchsregelung als Strategie zur Förderung der  Organspende. Es gilt Ängste zu zerstreuen.

5. Juni 2010: Tag der Organspende

Unter dem Motto "Richtig.Wichtig.Lebenswichtig."  findet am 5. Juni in Hannover der Tag der Organspende statt. Neben einem ökumenischen Gottesdienst und Informationsständen wird unter anderem Bundesgesundheitsminister Dr. Philipp Rösler erwartet.

Deutsche Stiftung Organspende: Zahl der Organspenden in Deutschland auf niedrigem Niveau

Im Jahr 2009 blieb die Zahl der Organspender laut der Deutschen Stiftung Organspende extrem gering. Mittels einer Reform der Koordination unter den Kliniken erhofft sich die Stiftung eine Besserung.

Organspende: Mangel an Spenderorganen

Der Mangel an Spenderorganen in Deutschland ist nach Mitteilung der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) ein großes Problem. Eine Verbesserung dieser Situation verspricht sich die DSO durch eine effektivere Vernetzung des Organspende-Prozesses aufgrund der neuen Leitlinien des Transplantationsgesetzes vom Juli 2009.

Organspende in Israel: Anreize zum Altruismus

In Israel soll 2011 ein neues Organtransplantationsgesetz in Kraft treten, das auf dem simplen Grundsatz basiert: Wer selbst bereit ist Organe zu spenden, soll auch bei der Vergabe des knappen Gutes „menschliche Organe" bevorzugt behandelt werden. Auf diesem Weg soll der Anreiz, Spender zu werden, erhöht werden. Ein Kommentar zum israelischen Gesetzesentwurf findet sich im aktuellen Biopolitik-Blog der FAZ.

Organspende: Pfarrer lehnt Organtransplantationen als "unsittlich" ab

Das Bistum Augsburg hat sich von einem Pfarrer getrennt, der Organtransplantationen als "unsittlich" ablehnt.

"Autotransplant 2009"-Kongress: Wachsender Mangel an Spenderorganen

Während der 23. Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Transplantation, Transfusion und Genetik in Seefeld bezeichnete Sir Roy Calne, Transplantationschirurg und ehemaliger Professor in Cambrige, den Mangel an Spenderorganen als das derzeit drängendste Problem der Transplantationschirurgie. Gründe dafür seien unter anderem das schlechte Image, wie auch gesetzliche Voraussetzungen.

 
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