Umweltschutz

Fischfangquoten deutlich gesteigert

Der Beschluss der europäischen Fischereiminister steht fest: Es darf wieder mehr gefischt werden, und zwar deutlich mehr. Die Fangquote für Heringe in der Nordsee ist beispielweise um 140% gestiegen. Dies wird von Umweltschutzorganisationen scharf kritisiert, da man nicht von einer nachhaltigen Erholung der Fischbestände sprechen könne, was allein einen solchen Beschluss rechtfertige. Auch setzten sich die Fischereiminister mit dieser Entscheidung gegen die EU-Vorgaben aus Brüssel durch.

Dramatischer Rückgang der Fischbestände

Wie aus dem am Montag vorlgelegten UN-Weltfischereibericht hervorgeht, ist die Situation der Fischbestände in den Weltmeeren so besorgniserregend wie noch nie. Schon jetzt stammt bereits die Hälfte der von Verbauchern konsumierten Fische aus Aquakulturen. Diese Tendenz wird vom WWF aufgrund möglicher Umweltbelastungen kritisch bewertet.

Geoethik: Eine neue Ethik angesichts Klimawandel, Ressourcenverschwendung und Globalisierung?

"Wir brauchen eine Geoethik!" - so das Plädoyer des Schriftstellers und Geowissenschafter Gábor Paál in der "Zeit". Der Autor wendet sich in seinem Appell gegen nicht-anthropozentrische Ethikkonzepte und stellt stattdessen die zwischenmenschlichen Aspekte in den Fokus: Wir sollen so leben, dass es unsere Nachkommen nicht schlechter haben werden. Sein geforderte neue Grundhaltung inkludiert dabei die bislang nicht ausreichend stattfindende Ächtung von ökologischem Fehlverhalten.

Interview mit Elinor Ostrom: Klimaschutz beginnt im Lokalen

In einem Interview betont Elinor Ostrom die lokalen und regionalen Möglichkeiten, den Klimawandel zu bekämpfen. Sie mahnt, nicth auf globale Lösungen zu warten. Elionor Ostrom war die erste Frau, die mit einem Nobelpreis für Ökonomie ausgezeichnet wurde.

Umweltbundesamt: Keine Pause beim Umweltschutz

Wie in der Jahrespublikation "Schwerpunkte 2010" des Umweltbundesamtes betont wird, darf es trotz Wirtschaftskrise keine Pause beim Umweltschutz geben. Die zentrale Bedeutung des Emissionshandels für Klimaschutzziele wird hervorgehoben, ebenso die Rolle der Landwirtschaft beim Klimawandel.

Algen für die Treibstoffgewinnung

Die Zeit: Von Algen erzeugte Biomasse soll der Treibstoffgewinnung oder der pharmazeutischen oder kosmetischen Industrie als Vorprodukt dienen.

Interview mit Markus Söder

Im Interview mit der Süddeutschen Zeitung skizziert Söder die gegenwärtigen und zukünftigen Entwicklungen der Umweltpolitik Bayerns.

Materieller Konsum hat Einfluss auf Akzeptanz von Umweltschutzmaßnahmen

Nach Untersuchungen des Max-Planck-Instituts in Jena können Einschränkungen des materiellen Konsums das individuelle Wohlbefinden beeinträchtigen und den Rückhalt für Maßnahmen zum Umweltschutz in der Bevölkerung schwächen.

 
Inhalt abgleichen