Stammzellen

Stammzellen gelten als die neuen Hoffnungsträger der Medizin. Mit ihrer Hilfe lassen sich nicht nur wichtige Erkenntnisse über Krankheiten gewinnen, sondern in Zukunft sollen sie auch die Therapie von vielen Leiden, darunter Alzheimer und Parkinson, möglich machen.

Zahlreiche Politiker und die christlichen Kirchen haben sich jedoch zum Teil entschieden gegen die Forschung mit humanen embryonalen Stammzellen ausgesprochen. Teils aus religiösen, teils aus moralischen Motiven wird die Forschung an embryonalen Stammzellen aus Gründen des Lebensschutzes abgelehnt. Denn ihre Gewinnung hat die Zerstörung von frühen menschlichen Embryonen zur Voraussetzung und sei daher moralisch unter keinen Umständen zu rechtfertigen.

Doch welche Argumente sprechen für, welche gegen diese Beurteilung? Wann beginnt menschliches Leben? Wie sind die rechtlichen Regelungen? Und warum sind embryonale Stammzellen überhaupt so wichtig für die medizinische Forschung? Gibt es „ethisch saubere“ Alternativen – etwa die so genannten adulten oder reprogrammierten Stammzellen – und wie sind diese zu bewerten?

 



>> Mehr zum Thema
>> Projekte zum Thema
>> Linksammlung zum Thema

 

 

 

 

Bild: © Wikipedia