UN-Bericht "Global Biodiversity Outlook" zum Artensterben: Dramatischer Verlust. Kein einziges politisches Ziel erreicht

Nach dem Bericht der Vereinten Nationen zur Biodiversität, den der Exekutivsekretär des UN-Übereinkommens über biologische Vielfalt, Ahmed Djoghlaf, am Montag in Nairobi vorstellte, nimmt die Zahl der Tier- und Pflanzenarten dramatisch ab. Der Weltgipfel 2002 in Johannesburg, der sich zum Ziel gesetzt hatte, den Verlust der biologischen Vielfalt aufzuhalten, hat also nichts bewirkt: Nicht ein einziges der 21 Ziele ist erreicht worden.

Der Biologe Lovejoy bringt es drastisch auf den Punkt: "Was wir heute sehen, sind die Vorboten des sechsten Massensterbens in der Geschichte der Erde". Wir erleben ein Artensterben wie seit den Dinosauriern nicht mehr.