Die Geschichte eines Kinderwunsches: Leihmutterschaft und Fortpflanzungsmedizingesetze

Die Geschichte eines Kinderwunsches: Ein deutsches Ehepaar zeugt mithilfe zweier indischer Frauen Zwillinge. (Der Samen stammt vom deutschen Mann, von der einen Frau stammt die Eizelle, die andere leiht ihre Gebärmutter.) Neun Monate später kommen die Zwillinge Jonas und Philipp auf die Welt. Und nun beginnt der Konflikt: In Deutschland sind Leihmutterschaft wie auch die Eizellspende verboten. In Indien hingegen erlaubt. Für die deutschen Behörden gehören die Zwillinge jener Frau, die sie geboren hat. Für die indischen Beamten sind das deutsche Paar die Eltern. Resultat: Die Zwillinge sind seit ihrer Geburt staatenlos und dürfen nicht nach Deutschland ausreisen.

Zur Debatte um ein neues Fortpflanzungsmedizingesetz finden Sie auch im aktuellen TTN-Info einen Artikel von Prof. Dr. Jens Kersten: "Der Mensch im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit."