Forschergruppe: Johann Schulenburg, M.A.

 

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Johann Schulenburg, M.A.

Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Vita

  • seit 04/2010 Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Forschergruppe "Religion in bioethischen Diskursen" an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München (unter Leitung von PD Dr. Friedemann Voigt)
  • 04/2009 – 03/2010 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Philosophie IV an der Fakultät für Philosophie, Wissenschaftstheorie und Religionswissenschaft der Ludwig-Maximilians-Universität München
  • 07/2007 Magister Artium (M.A.) mit einer Arbeit zur Rolle des Zufalls in zeitgenössischen Gerechtigkeitstheorien bei Prof. Dr. Julian Nida-Rümelin
  • 09/2005 Certificat d’Etudes Politiques am Institut d’Etudes Politiques (IEP) der Univeristät Aix-Marseille III, Frankreich
  • 2002 – 2007 Studium der Fächer Politikwissenschaft, Neuere und Neueste Geschichte sowie Volkswirtschaftslehre an der Ludwig-Maximilians-Universität München
  • 2000 – 2002 Studium des Fachs Maschinenwesen an der Technischen Universität München
  • 1999 Abitur am Heinrich-Heine-Gymnasium, Mettmann (NRW)

Forschungstätigkeit

Arbeit an einem Buchprojekt zum Thema Risikoethik gemeinsam mit Prof. Dr. Julian Nida-Rümelin

Dissertationsprojekt

Das Dissertationsprojekt widmet sich den ethischen Implikationen sowohl individueller als auch kollektiver Risikopraxis. Getragen von der Überzeugung, dass eine normativ-ethische Theorie im kohärentistischen Sinne rational sowie mit deontologischer Motivation kompatibel sein muss, werden zunächst die vorherrschenden Paradigmen im Umgang mit Risiko analysiert und gegebenenfalls kritisiert. Ein Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Bioethik als Brennpunkt ethischer und gesellschaftspolitischer Debatten. Diesem fokalen Charakter entsprechend ist die Analyse bioethischer Diskurse geeignet, wesentliche auch risikoethisch relevante Argumentationsstrukturen freizulegen.
Ziel des Dissertationsprojektes ist es, in Anbetracht der zahlreichen risikoethischen Problemlagen, welche ubiquitäre Begleiterscheinung moderner, entwickelter Gesellschaften sind, Lösungsvorschläge zu erarbeiten, die sowohl für die individualethische als auch für die normativ-politische Sphäre Relevanz aufweisen und sich damit in eine umfassende Kohärenztheorie praktischer Rationalität einpassen. Dies geschieht im Rückgriff auf Instrumente der modernen Entscheidungstheorie einerseits sowie unter Bezugnahme auf Elemente der normativen Vertragstheorie andererseits.

 


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