EU-Hygienevorschrift: Kein Unterschied zwischen bäuerlichen Direktvermarktern und Schlachthöfen?

Die neue Hygienerichtlinie der EU überrascht auch manchen Tierethiker: Sie wirft Fleischhauer und bäuerliche Direktvermarkter mit großen Schlachthöfen in einen Topf. Wer Fleisch verkaufen will, und sei es nur von ein paar Ferkeln jährlich, muss für den Tierarzt etwa eigene Sanitärräume bereitstellen. Die in den meisten kleinen Betrieben übliche Trennung von Schlacht- und Zerlegeräumen ist verboten. Wer diese Auflagen bis Jänner nicht erfüllt hat, darf seinen Speck nicht länger verkaufen. Hunderte österreichische Direktvermarkter stellten die Schlachtungen bereits ein.