Das Gehirn - ein Beziehungsorgan
Alternativen zum anthropologischen Reduktionismus in den Neurowissenschaften
Denkt das Gehirn? Ist es der Schöpfer der erlebten Welt, der Konstrukteur des Subjekts, die Ursache aller seelischen Krankheiten?
Diesen verbreiteten Deutungen der Neurowissenschaften stellt Thomas Fuchs eine ökologisch-systemische Konzeption gegenüber: Das Gehirn ist vor allem ein Vermittlungsorgan für die Beziehungen des lebendigen Organismus zur Umwelt und für unsere Beziehungen zu anderen Menschen. Diese vielfältigen Interaktionen verändern das Gehirn fortlaufend und machen es zu einem biographisch und sozial geprägten Organ.
Fazit: Es ist nicht das Gehirn, sondern der lebendige Mensch, der fühlt, denkt und handelt.
Vortragender
Prof. Dr. Dr. Thomas Fuchs
Heidelberg, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Leiter der Sektion Phänomenologische Psychopathologie und Psychotherapie, Universität Heidelberg
Weitere Daten
Preis: 7,-/6,- Euro (Anmeldung erbeten)

