Freiheit und Ich eine Illusion - Gott im Gehirn? Dialog mit den Neurowissenschaften auf dem Weg zum Ökumenischen Kirchentag 2010

Vom 12. bis 16. Mai 2010 findet in München unter dem Motto „Damit ihr Hoffnung habt“ der 2. Ökumenische Kirchentag statt, zu dem über 100 000 Dauergäste erwartet werden.

Beim ÖKT werden neben Gottesdiensten, geistlichen Angeboten und Konzerten auch Podiumsdiskussionen zu verschiedensten Themen angeboten. Das Institut TTN wird im Zentrum „Dialog mit den Wissenschaften“ vertreten sein, wo am Donnerstag, 13.5. um 14.30 der prominente Hirnforscher Wolf Singer, Direktor der Abteilung für Neurophysiologie des Max-Planck Instituts für Hirnforschung in Frankfurt einen einleitenden Vortrag zur Debatte um die Neurowissenschaften halten wird. Auf dem Weg zum ÖKT 2010 stellen sich im Hinblick auf die Neurowissenschaften unter anderem folgende Fragen: Ist die Freiheit des Menschen eine Illusion? Ist das selbstbewusst entscheidende Subjekt eine Art Matrix, ein virtuelles Programm, das uns das Gehirn vorspielt, damit wir meinen zu entscheiden, was es längst vorher entschieden hat? Kann Verbrechern noch die Schuld für ihre Handlungen zugerechnet und Verantwortung zugesprochen werden? Ist schließlich Gott eine entbehrliche weitere Chimäre des Gehirns, die allenfalls vormodernen Menschen zu deren Beruhigung Antworten auf offene Fragen vorgaukelte?

Mehr zum Thema im Anhang unter dem Titel: „Freiheit und Ich eine Illusion - Gott im Gehirn?“

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