Forschergruppe: Dipl.-Soz. Gina Atzeni

 

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Dipl.-Soz. Gina Atzeni

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Vita

  • seit 03/2009 Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Forschergruppe "Religion in bioethischen Diskursen" an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München (unter Leitung von PD Dr. Friedemann Voigt)
  • seit 04/2010 Lehrbeauftragte am Lehrstuhl Prof. Dr. Hilpert, Katholisch-Theologische Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München
  • seit 10/2007 Lehrbeauftragte am Lehrstuhl Prof. Dr. Nassehi, Institut für Soziologie der Ludwig-Maximilians-Universität München
  • 12/2007 – 08/2008 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl Prof. Dr. Nassehi des Instituts für Soziologie der Ludwig-Maximilians-Universität München
  • 2007 Diplom in Soziologie. Thema der Diplomarbeit: Die Ethik der Ethikkommissionen
  • 2004 – 2007 Studentische Hilfskraft am Lehrstuhl Prof. Dr. Nassehi des Instituts für Soziologie der Ludwig-Maximilians-Universität München sowie im DFG-Projekt „Ethik und Organisation“
  • 2001 – 2007 Studium der Soziologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München
  • 1999 – 2001 Ausbildung zur Werbekauffrau
  • 1999 Abitur am Werner-Heisenberg-Gymnasium Garching

Publikationen und Vorträge

Aufsätze
  • Atzeni, Gina (2010): Jugendkultur zwischen Identität und Differenz. Soziologische Überlegungen zum kollektiven Charakter individueller Identität bei Jugendlichen, in: rhs Religionsunterricht an höheren Schulen 4, S. 211-217.
  • Atzeni, Gina/Voigt, Friedemann (2010): Religion und Theologie in bioethischen Kommissionen. Eine interdisziplinäre Untersuchung zu Berufstheologen in ethischen Diskursen, in: Voigt, Friedemann (Hrsg.), Religion in bioethischen Diskursen, Interdisziplinäre, internationale und interreligiöse Perspektiven (Berlin, New York), S. 215-244.
  • Atzeni, Gina (2010): Formen und Funktionen von Ethik in der Entscheidungspraxis der Ethikkommissionen des Arzneimittelgesetzes, in: Inthorn, Julia (Hrsg.), Richtlinien, Ethikstandards und kritisches Korrektiv. Eine Topographie ethischen Nachdenkens im Kontext der Medizin (Göttingen), S. 16-32.
  • Atzeni, Gina/Wagner, Elke (2010): Ethik als institutionalisierte Dauerreflexion. Zur Funktion von Unbestimmtheit in medizinethischen Beratungsgremien, in: Hans-Georg Soeffner (Hrsg.), Unsichere Zeiten. Herausforderungen gesellschaftlicher Transformationen. Verhandlungen des 34. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Soziologie in Jena 2008 (Wiesbaden).
  • Fateh-Moghadam, Bijan/Atzeni, Gina (2008): Ethisch vertretbar im Sinne des Gesetzes - Zum Verhältnis von Ethik und Recht am Beispiel der Praxis von Forschungs-Ethikkomissionen, in: Vöneky, Silja/Hagedorn, Cornelia/Clados, Miriam/von Achenbach, Jelena (Hrsg.), Legitimation ethischer Entscheidungen im Recht - Interdisziplinäre Untersuchungen (Berlin, Heidelberg, New York).
Vorträge
  • „Formen und Funktionen von Ethik in der biomedizinischen Beratungs- und Entscheidungspraxis“, Vortrag gehalten im Rahmen des Workshops „Ethik - quo vadis? Funktionen der Ethik in Medizin-Diskursen“ des Arbeitskreises „Medizin und Theologie“ 29./30. Januar 2010, Wien.
  • Gemeinsam mit Elke Wagner: „Ethik als institutionalisierte Dauerreflexion. Das Beispiel Ethik-Komitees und Ethik-Kommissionen der Arzneimittelforschung“, Vortrag gehalten auf dem 34. DGS-Kongress: „Unsichere Zeiten“, Ad-hoc-Gruppe: Eindeutigkeit im Unbestimmten. Über den kommunikativen Umgang mit Unsicherheit und Dauerirritation am Beispiel von Mode, Pop und Ethik, 7. Oktober 2008, Jena.
  • Gemeinsam mit Elke Wagner: „Ethische Praxen. Zur funktionalen Analyse medizinethischer Verfahren“, Vortrag gehalten im Rahmen der Tagung des Arbeitskreises Funktionale Analyse „Die Methodologie des Systems - Wie kommt man zum Fall und wie dahinter?“, 4.-6. September 2008, Universität Hohenheim, Stuttgart.
  • Gemeinsam mit Bijan Fateh-Moghadam: „Ethisch vertretbar im Sinne des Gesetzes - Zum Verhältnis von Ethik und Recht am Beispiel der Praxis von Forschungs-Ethikkommissionen“, Vortrag gehalten im Rahmen des Forschungskolloquiums: „Demokratische Legitimation ethischer Entscheidungen - lokal, (supra-)national und global“, 29./30. November 2007, Heidelberg.

Dissertationprojekt

Ziel der Arbeit ist es, die veränderte Form und Funktion professioneller Expertise herauszuarbeiten. Dies wird exemplarisch an den Beratungs- und Entscheidungsgremien bioethischer Diskurse verhandelt. Hierbei wird insbesondere die in Teilen der Professionssoziologie vertretene These von der „Deprofessionalisierung“ kritisch hinterfragt.


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