Klimagipfel: Die Frage der Gerechtigkeit

Beim Klimagipfel ist ein offener Streit zwischen den "Entwicklungsländern" und den Industrieländern entbrannt. Es geht ums Geld - aber auch um Gerechtigkeit. Jene Länder, die am wenigsten zum anthropogenen Klimawandel beigetragen haben, spüren dessen Auswirkungen am härtesten.

Die "Entwicklungsländer" fordern Finanzhilfen. Die beispielsweise von der EU in Aussicht gestellte Summe ist ihnen dabei nicht genug. Der Betrag reiche nicht einmal aus, "um genug Särge für die Menschen in den Entwicklungsländern zu kaufen", sagte der sudanesische Klimadiplomat Lumumba Stanislaus Di-Aping.